Ipaq-Story #1 Ohne Titel

Ipaq-Stories sind kleine Traktate, Artikel, Notizen, die meistens während den Zugfahrten ihren Weg in meinen kleinen Compaq finden und eher Momentaufnahmen, kurze Ideen oder Storyanfänge darstellen. Nichts wirklich wichtiges. Manchmal nicht mal aufbauend, oft seltsam, und nur Spielereien, um die Gedanken kreisen zu lassen. Dieses ist eine der ersten Ipaq-Stories überhaupt. Bitte nicht wundern: Sowas hat normalerweise keinen Titel. 🙂

Der Atem ging schneller.
Schneller als jemals zuvor, als er ihr gegnüberstand, Worte wie Steine ihr zu Füssen kullerten und die Welt sich einfach so in einen schweren, gemächlichen, aber rauhen Fluss voll Geröll und Ungemach wandelte. Was hatte ihn eigentlich zu einem gestrandeten Wal gemacht? (Man stelle sich das bildlich vor: Die Unmöglichkeit das Meer zu erreichen und frei zu schwimmen, Töne auszustossen, die nichtssagend scheinen, und doch Hilferufe sind und das Ganze begleitet von einem lahmen Patschen der Flossen. Bringt sowieso nichts).
Warum kam es ihm, dem Leichtfüssigen unter uns so vor, als klatsche er mit schwachen Stummeln kleinen Pfützen herum?
Blubb, sagte er. Und meinte er.
Nicht fassend den Zauber möglicher Tage, die diesem folgen könnten.

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