Jetzt doch: Das obligatorische Buchmesse-Selfie (so muss es sein)

So sehe ich aus, wenn ich Halle 3.0  Samstag-Nachmittags um 16:00 verlasse: Alt, verknittert, angeschlagen, und ziemlich seltsam gelaunt. Aber alles in allem, bis auf dieses Selfie, das ich gerade bei Tinder und Co. hochgeladen habe,  und einer Postkarte, die mir kurz vor Schluss lächelnd und überzeugend zugesteckt wurde („Wenn sie jetzt schon so lange hier sitzen, dann dachte ich…“ – Einmal zu lange den Augenkontakt gehalten) habe ich mein Versprechen durchgezogen. Kein Papier, keine Autoren, bei Promotion-Vorträgen rumgelümmelt und nur eine kleine, aber wichtige Liste zum abarbeiten zusammengefasst.

Gelesen wir (mindestens als Leseprobe, aber bei Gefallen noch mehr):

Kallentoft „Die Fährte des Wolfes“
Apostolos Doxidas „Des Menschen Wolf“
James Rayburn „Sie werden dich finden“
Arno Frank „So, und jetzt kommst du“
Kristina Pfister „Die Kunst einen Dinosaurier zu falten“
(Leseprobe – ausgesprochen lang- gerade hinter mir: Schöner Stil, teils schnoddrig, verschiedenen Protagonisten angepasst. Verwobener Handlungsablauf, mit dezidiertem Blick auf einzelne Personen. Schön gemacht, weil in den Actionsequenzen karg und lakonisch. In der Tiefe der Details angenehm nachvollziehbar. Wird weiter verfolgt. Kann also in der Bibliothek landen)
(Leseprobe durch. Und wurde gleich zum A-Kandidaten. Eine klare Sprache, in der clevere Akzente gesetzt sind, die die Geschichte in einem angenehmen, schnörkellosen Tempo vorantreibt. Mehrere Erzählungen. In der Leseprobe findet sich die Erste, und könnte eine Liebesgeschichte sein, die sich spröde mit wunderschönen Details als Coming-of-Age-Drama entwickeln könnte. Aber was weiß ich. Finger schwebt über dem Bestellbutton.)
(Leseprobe durch. Schöne Personen, die schrullig ausgearbeitet tatsächlich ein richtiges Potential haben, um eine faszinierende Geschichte zu tragen. Kommt gerne in die Anschaffungsliste, aber liegt in der Prio etwas hinten.)
Leonard Gardner „Fat City“
Bov Berg „Auerhaus“
Bernd Fischerauer „Neumann“
Jörg Juretzka „Trailer Park“
Sebelum Pagi „Jarkarta“ (möglicherweise habe ich jetzt aber auch den indonesischen Originaltitel als Autornamen genutzt..)
Ratih Kumala „Cigarette Girl“
Isabel Quintero „A Girl in Pieces“
Moriel Rothman-Zecher „Sadness is a white Bird“
Larry McMurtry „Thalia – A Texas Trilogy“
Allen Ginsberg „The best minds of my generation“
Naomi Alderman „The Power“
Marian Keyes „The Break“
Anthony Horowitz „The Word is Murder“
Barney Norris „Turning for home“
Donal Ryan „All we shall know“
Katherine Johnson „The Better Son“
Colin Barrett „Junge Wölfe“
Muriel Barbery „The Elegance of the Hedgehog“
Und als besonderes Highlight habe ich entdeckt, dass der Pendragon-Verlag die James Lee Burke-Romane neu auflegt. Meine Begeisterung kommt noch. Dazu gibt es auf jeden Fall ein eigener Artikel. Auf jeden Fall. Unbedingt. James Lee Burke. Mann-o-Mann. Die haben es drauf.

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