Misa Teil 13

Und wieder griff sich Karl eine Elfe, drehte ihr den Kopf um, riss ihr die Flüge aus, quetschte die Augen in Georges Beutel und schmiss den erschlaffenden Körper nach hinten. Ich wich ihr aus. Amanda sah mich kurz an, strahlte, wischte sich den Schweiß von der Stirn und stürzte sich schreiend auf eine Gruppe Zentauren. Sie sprang dem Anführer, einem großen, edlen Burschen mit wallender Mähne, auf den Rücken, griff in sein Haar, und zog im das Messer über die Kehle. George rannte herbei, stellte sich unter den Kopf und fing abermals die Augen auf. Der Zentaure sank zu Boden. Sie schienen Spaß zu haben. Alle zusammen.

Misa Teil 12

Im Westen der Estancia, wo die Weideflächen fast schon übergingen in die Ausläufer der Anden, fanden sich einige tote Rinder. Zumeist Kühe, die trächtig waren. Ihnen war der Bauch aufgeschnitten, aber man fand nirgendwo die Kälber. Die Kühe verbluteten auf der Weide, und Vögel rißen sich Stücke aus den Gedärmen. Mario zog sich ein Tuch vor den Mund, sprang von seinem Pferd und besah sich die toten Tiere. Hier lebten kaum Menschen. Und die, die hier lebten standen in Lohn und Brot bei seinem Vater. Es ging ihnen gut. Ihre Eltern hatten unter seinen Eltern gearbeitet. Alles hatte seine Ordnung. Keiner von ihnen würde es wagen, seine Rinder zu töten.

Misa Teil 11

Sie trug ihr rotes Haar wie ein geschleudertes Meerschweinchen. Die kurzen Haare standen in alle Richtungen, wirkten fest wie die Stachel eines Igels und waren von unterschiedlicher Höhe und Dichte. In ihrem Gesicht zeichnete sich alles ab, von der schlechten Gesellschaft durch ihre Gefährten, bis zu dem Gebrauch aller Substanzen, die zum Vergessen beitragen konnte. Ihr Körper war drahtig und muskulös. Um ihre Arme rankten sich die Adern wie Efeu um einen Baum, und ihre Augen blitzten mich böse an.

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