Guano gegen Uran (ein SF-Anfang)

Als unser Analytiker sich in das vierblättrige Monster verliebte, war alles schon zu spät. Die Gefolgschaft der Bekanier erklärten uns den Krieg, die Erde ging unter, und alles weitere war auch nicht gut. Wir hatten zweitausend Frösche in den Antrieb geworfen, umrundeten die Eisplaneten und beschlossen die Verträge, nach dem Untergang der Erde, juristisch neu…

Die Brücke (noch so ein Anfang..)

In seinen jungen Jahren trug Peter seine Haare lang, färbte sie silbern und ging mit einem blau angemalten Gesicht zur Schule. Er war damals 16, bevorzugte gelbe Kleidung mit Warnhinweisen und war der feste Überzeugung in keinster Weise der irdischen Rasse anzugehören. Im Unterricht beantwortete er alle Fragen charmant und glänzte mit einer bestechenden Logik.…

Wie ich rezensiere

Wie ich lese Würde man mich fragen, wie ich lese, dann wäre meine Antwort wohl dieselbe. Daher muß ich etwas ausholen. Ich lese sehr gerne. Ich lese viel. Es gibt kaum ein Genre, das ich bewusst auslasse. Im Gegenteil, ich entdecke gerne Talente. Es gibt nicht viel, was schöner ist, als einen unbekannten Kunstschaffenden zu…

Der Autor und der Tod

Früher mordete ich mit Leidenschaft. Ich tat es gerne, ausdauernd und immer wieder. Es war ein stilistisches Mittel um Spannung zu erzeugen. Helden, Nebenfiguren und überhaupt alle Protagonisten starben grundsätzlich am Ende. Eine Verfahrensweise, die auch Hemingway gerne verwendete. Der Tod als Abschluss. Was sollte danach noch kommen?  Der Tod also auch als unumkehrbare Logik.…

Bleiben wir mal einen Moment bei der politischen Korrektheit

Hier ein Beispiel. Angenommen ich würde über eine Liebesgeschichte zwischen einem, sagen wir mal, Hooligan und einem jungen Mann schreiben, und die Geschichte sollte ein gewisses Entwicklungspotential haben, so würde ich als Erzähler folgende Form wählen: “Immer wenn Karl die Arschficker sah, dann schlug er zu. Er schlug zu, ohne zu zielen. Er schlug, bis…

Politisch korrekt schreiben? Hä?

Aus einer Diskussion in Facebook: Farbig ist ein Ausdruck, der impliziert, das die mehrheitliche Hautfarbe keine Farbe ist. Damit gelangt man in eine problematische, aber auch verklemmte Form. Tatsächlich hat political correctness in Bücher eigentlich nichts zu suchen. Um es anders zu sagen: Politisch inkorrekte Sprache kann durch eine politisch korrekte Handlung negiert werden. Umgekehrt…

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