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Konzertkalender vom 31.10. -8.11.2026

Konzertkalender vom 31.10. -8.11.2026

Symbolfoto (Death South) Konzertkalender

Wichtig!

Ohne Gewähr und Garantie! Bitte schaut euch auf den Seiten der Veranstalter um, ob sich dort etwas geändert hat!

Konzert- und Musiktermine · 31.Oktober – 8. November 2026

Samstag, 31.10.2026

  • 16:00 | Lords of the Sound – Die Musik von Ennio Morricone | Brahms-Saal
  • 19:00 | Across the Border – 35-jähriges Jubiläum (+ Special Guests: Big Bag of Sticks & The Krusty Moors) | Substage
  • 20:00 | Guru Guru | Jazzclub
  • 20:00 | Max Mutzke – „Live Tour 2026“ | Tollhaus
  • 20:00 | Titanic – Eine unendliche Liebe (Live-Show) | Konzerthaus

Sonntag, 01.11.2026

  • 15:00 | Sunday Afternoon Jam | Jazzclub

Montag, 02.11.2026

  • 20:00 | Young Lions Session | Jazzclub

Dienstag, 03.11.2026

  • keine Meldung

Mittwoch, 04.11.2026

  • keine Meldung

Donnerstag, 05.11.2026

  • 20:00 | Stoppok – „RUND-Reise – die Band-Tour 2026“ | Tollhaus

Freitag, 06.11.2026

  • 19:30 | 2. Meisterkonzert – Klavierabend mit Elisabeth Leonskaja | Wolfgang-Rihm-Forum (Schloss Gottesaue)
  • 20:00 | Nasty – Trauma Tour (Supports: Crawlspace, Pintglass & XOXO) | Die Stadtmitte
  • 20:00 | Itchy – ExtraTours Live (+ Special Guests: The Meffs) | Substage
  • 20:00 | RSxT feat. Webster | Tollhaus
  • 20:00 | Das ultimative Gipfeltreffen – Die Egerländer & Saso Avsenik | Schwarzwaldhalle
  • 21:00 | Es war Mord + Trust Issues | Alte Hackerei

Samstag, 07.11.2026

  • 20:00 | Milow – „Boy Made Out Of Stars Unplugged“ | Tollhaus
  • 20:00 | lokAlz: Mørf + Sunseen | Tempel
  • 20:30 | Sean Pratt (Country/Folk) | NUN Kulturraum
  • 21:00 | Funk You! (SAU e.V. Präsentation) | Alte Hackerei

Sonntag, 08.11.2026

  • 15:00 | Herr Jan & seine Superbänd | Tollhaus
  • 18:00 | Verleih uns Frieden gnädiglich – Chorkonzert | Christuskirche
  • 19:00 | Erdling + Support | Substage

Sonntag, 01.11.2026

  • keine Meldung

Es gibt noch weitere gute Veranstaltungskalender:

Ein vorbildlicher, KI-generierter Veranstaltungskalender ist ka-heute.de, der die Informationen von über 700 Seiten abdeckt, und dabei nicht nur Konzerte berücksichtigt. Sehr ergonomisch sind die Filter und Möglichkeiten, die Seite auf seine eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Tex Dixigas informiert regelmäßig auf Instagram über interessante Konzert in Karlsruhe und der Region: https://www.instagram.com/dixigas/?hl=de

Auch Fächerstadt-Hardcore hat eine gute Übersicht über Metal- und verwandte Konzerte: https://www.instagram.com/faecherstadt.hardcore/

Links zu den Veranstaltern findest du hier

Clover Stieves im NUN am 30.10.2026

Clover Stieves im NUN am 30.10.2026

Clover Stieve und Dani Sundream im Karlsruher Nun am 30.10.2026
Clover Stieve und Dani Sundream im Karlsruher Nun am 30.10.2026

Country gehört mittlerweile zu den wandlungsfähigsten Stilrichtungen, die es gibt. Relativ unbekannt ist jedoch, wie nahe die Verwandtschaft zum Soul ist.

Dass es in den Siebziger Jahren durchaus Grenzgänger gab, die im Soul beheimatet, die Nähe zum Country verdeutlichten, ist heute eher vergessen. Zeigt aber auch, wie entspannt das Verhältnis sein konnte. 

Gab es in der Vergangenheit also schon immer diese Berührungspunkte und keine klaren Grenzen, so hat sich das Genre heute – vor allem mit jungen Künstlerinnen – auf den Weg gemacht, die Beschränkungen für immer auf zu brechen. 

Selbstverständlich ist es auch, zumal im Alternative und Indie-Bereich, dass nicht mehr die Entscheidung zwischen Country und Folk getroffen wird. Es vereinigt sich was schon immer zusammen gehörte. Und so bezeichnet man die aktuelle Richtung mittlerweile als Americana. Ein Begriff, der die großen, amerikanischen Traditionen vereinnahmt, verflüssigt und zu einer Mischung macht, die vor allem der neuen Generation SongwriterInnen ganz selbstverständlich ein gewaltiges Spektrum an Möglichkeiten anbietet.

Da tummelt sich nun vieles drunter, und das ist gut so. Es dient der Modernisierung der beteiligten Richtungen und bietet eine Chance herausragende KünstlerInnen kennen zu lernen.

Clover Stieve und Dani Sundream im Karlsruher Nun am 30.10.2026
Clover Stieve und Dani Sundream im Karlsruher Nun am 30.10.2026

In einer Welt, in der Plattenverkäufe nicht mehr zählen, die künstliche Intelligenz drauf und dran ist die Charts zu belegen, werden Touren immer wichtiger. Aber auch gleichzeitig für die einzelnen MusikerInnen immer aufwändiger. 

Alles scheint erreichbar zu jeder Zeit. Neue Veröffentlichungen können im Internet abgerufen werden, Informationen scheinen allen zugänglich und die Zahl der Kreativen fast unerschöpflich. Aber angesichts der Größe ist das ehemalige globale Dorf mittlerweile eine mystische Großstadt in der Sichtbarkeit ein hohes Gut ist. 

Clover Stieve und Dani Sundream befinden sind derzeit auf eine Reise durch die hiesigen Veranstaltungsorte. Es ist ihre erste Europatournee, und dementsprechend ein mutiges Unterfangen. Und gleichzeitig ein Spiel mit vielen Komponenten. In der einen Stadt ist die Konkurrenz groß – allzuviele Künstlerinnen sind zur gleichen Zeit unterwegs – in der anderen greifen die Werbeaktionen nicht und in der nächsten scheint alles versöhnlich zu gelingen.

Clover Stieve und Dani Sundream im Karlsruher Nun am 30.10.2026
Clover Stieve und Dani Sundream im Karlsruher Nun am 30.10.2026

Das NUN war gut besucht, konnte seinen Charme ausspielen, und selbst die benachbarten und umliegenden Lokalitäten bewiesen dabei ihre Gastfreundschaft. 

Clover Stieve und  Dani Sundream tragen die Traditionen und den Klang in sich, der den Folk groß und Country gefühlvoll machte. Dass sie das Songwriting beherrscht, und ihre Stimme die Verwandtschaft zum Soul beherrscht, zeigte sich schon in den ersten Stücken.  

Als Duo mit zwei Gitarren und einem kleinen, eher sporadisch eingesetzten Keyboard, präsentierten sich die Beiden als akustische Kombination. Vornehmlich mit den Stücken aus der ersten EP, erlebte man Clover Stieves dabei als facettenreiche und stimmgewaltige Interpretin ihrer eigenen Songs.

Anzumerken war ihr dabei die große Liebe zu den Balladen der genannten Richtungen, aber auch die Brücke, die sie zu den zeitgenössischen Werken ihrer Generation spannte. Clover Stieves gehört damit zu Garde jener junger KünstlerInnen, die aus einer Welt voller Stilrichtungen ein eigenes Oeuvre formen, das ihre Songs kleidet und die kleinen Geschichten aus ihrem Leben erzählt. 

In Tonart und Instrumentierung klar strukturiert, konnte man eine Künstlerin kennenlernen, die begleitet von ihrem Ehemann, auch ohne Mikrofon – unplugged in der Zugabe – zu faszinieren wusste. In einer Zeit, in der die handwerkliche Kunst sukzessiv von imitierenden Technologien zurückgedrängt wird, sind es die kleinen, nahen Konzerte, die erinnerungswürdige Momente schaffen. Clover Stieves trug ihren Teil dazu bei, hat all jene begeistert, die vor Ort waren, und wußte die zartesten Seiten mit ihrer eigenständigen Version des Country zu berühren.

Externe Links:

Clover Stieve – https://cloveronthemic.com

NUN – https://nun.cafe

Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026

Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026

Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026
Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026

Musik, in all ihren Schattierungen,  ist ein Privileg, das vor allem freie Gesellschaften auszeichnet. Die Geschichte der Bandura als ein ukrainisches Instrument ist daher eng verbunden mit der Kultur ihres Landes.

Sie gleicht mit ihrem Klangkörper entfernt einer Laute. Doch ist ihre Saitenanzahl ungleich höher. Bis zu 65 Saiten findet man aktuell auf dem Instrument. Damit zeigt sie eine nahe Verwandtschaft zur Zither oder Harfe.

In ihrer Spielweise, beidhändig, oftmals aufrecht zwischen oder auf die Knie gestellt, vereinigt sie die Zupftechniken dieser Instrumente. Das macht sie zu einem vielseitigen Duettpartner für Gesänge, aber auch zu einem beliebten Instrument für schwungvolle Tänze der ukrainischen Volksmusik. 

Wie lange Zeit üblich, bedingt durch Wanderschaften, beeinflussten die verschiedensten Stile Osteuropas die sogenannten Banduristen (die Spieler der Bandura).

Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026
Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026

In ihrem Spiel finden sich daher neben Tänze, beliebte Melodien und Verweise auf westeuropäische Kompositionen. Ebenso wie Zugänge zu den Werken aus dem Balkan.

Die Bandura gehört damit nicht nur zu einem sehr einflussreichen Instrument aus dem Spektrum der Saiten-Instrumente, sie konnte durchaus als Bindeglied zwischen den verschiedensten Kulturkreisen angesehen werden. 

Im 20. Jahrhundert, in einer Zeit, in der die Bandura eine große Popularität genoss, ging diese Beliebtheit mit einer Blüte der Künste und einem erstarkten Patriotismus der Ukraine einher.

Die Sowjetunion, die einem Erstarken der nationalen Identität der Ukraine nicht interessiert war,  lud die Banduristen im Jahr 1935 zu einer gemeinsamen Konferenz nach Charkiw. Vorgeblich ging es um Lieder und Geschichten, die auf diesem Weg gesammelt werden sollten, tatsächlich wurden die Musiker exekutiert. 

In den folgenden Jahren war die Geschichte der Bandura von Verfolgung und Leid geprägt. Viele Musiker gingen ins Exil, so dass sich die Bandura heute auch in Kanada oder den USA findet.

Seit fast fünf Jahren wehrt sich die Ukraine mittlerweile gegen den russischen Überfall vom Februar 2022. In dieser Historie zwingt sich die Bandura geradezu als ein symbolisches Instrument auf. Von der Sowjetunion lange Zeit unterdrückt, steht sie heute für ein starkes Selbstbewusstsein und Stolz gegenüber dem Versuch einer Vorherrschaft durch Russland. 

Das Konzert des Nationalen Banduristen-Chors – mit seinen 60 Spieler – bündelte auf diesem Weg verschiedene Aspekte. Zum Einen stärkte es die Verbindung in der Diaspora, aber vermittelte gleichzeitig auch eine reichhaltige Kultur. Deren Spektrum erschloss sich von ruhigen, dramatischen Melodien, bis zu einem Potpourri beliebter Stücke.

Vielschichtig und mannigfaltig, mit einem ungebrochenen Schwung, einem faszinierenden Können und einer Liebe zu ganz unterschiedlichen Schattierungen ihrer Musik spielten die Banduristen auf. Gekleidet in den traditionellen Gewändern, deren typische Blusen mit Stickereien verziert sind, erhoben sie ihre Stimmen in der St.Bonifatiuskirche. 

Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026
Der Nationale Banduristen-Chor der Ukraine in der St. Bonifatius Kirche am 25.10.2026

Dieser, über 100 Jahre alte Sakralbau bot jene hervorragende Klangqualität, die es erlaubte, einen Fächer aus Arien, Tänzen und traditionellen Gesängen zu spannen.

Der Ton, den die 60 Banduristen gemeinsam formten, wurde in seiner voluminösen Kraft nur von der erstaunlichen Virtuosität der Solisten übertroffen. Dabei vollzog das Programm – gleich einem Ritt durch einen Parkour – eine Leistungsschau der Möglichkeiten. Erhebend und beeindruckend in ernsten Momenten, mitreißend in den schwungvollen Augenblicken, dennoch dargeboten mit einer Liebe zum Detail und den ekstatischen Augenblicken.

Die Professionalität der Leistung war genauso nachhaltig, wie die Übergänge faszinierend. Allein die Menge der Solisten, die nach vorne vor das Mikrofon traten und ganz unterschiedliche Stimmen zum Ausdruck brachten, zeugten von einem gut justiertem und eingespielten Orchester. Im Instrumentarium fanden sich daher neben Schlagzeug, Klarinette, Flöte und anderen, auch wesentlich unbekanntere Klangerzeuger, wie z.B. die Buhaj. 

Letztere ist einer Trommel sehr ähnlich, aber wird über ein Seil aus Roßhaar gespielt, das oben aus der Mitte der vermeintlichen Trommel herausreicht und durch dessen Reibung ein klagender, a nhaltenderTon erzeugt wird.

Es war bereits das zweite Mal, dass ein Konzert der Banduristen in der Bonifatiuskirche stattfand. Zur Mittagszeit, bei freiem Eintritt, war es die faszinierende Möglichkeit eine außergewöhnliche Klangwelt zu betreten, die viele Gemeinsamkeiten aufzeigte. Sie offenbarte dem geneigten Blick eine reichhaltige, teilweise noch zu entdeckende Kultur. 

Es ist eben jenes – eingangs genannte –  Privileg, sie zu erhalten und zu geniessen.

Externe Links:

Ukrainer in Karlsruhe – https://ukrainer-in-karlsruhe.org

St.Bonifatiuskirche – https://www.allerheiligen-ka.de/ueber-uns/sieben-kirchen/st-bonifatius-2/

Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026

Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026

Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026
Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026

Kaffee, Kunst und Musik sind schon immer eine Verbindung eingegangen. Sind die Kaffeehäuser Wiens doch bekannt für ihre Zirkel, Treffen und dem inspirierenden Austausch. Daher war es fast schon naheliegend, wenn im Röstwerk des Herzogkaffees in Waldbronn eine Vernissage stattfand.

Anlass war die Präsentation der Bilder des Straßburger Künstlers Marc Felten. Großformatige Abbildungen farbenfroher Fantasiegeschöpfe, oft Tier-Mensch Hybriden, die wuchtig mit versteckten Details glänzen.

Mit kräftigen Tönen, angestrahlt von bunten Scheinwerfern, wirkten sie wie Unikate aus einer anderen Welt, die sich den menschlichen Posen anglichen, aber sie auch gleichzeitig karikierten.

Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026
Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026

Ausgelassen und ungehemmt zugleich, offenbarten sie Stärke, eine ungezügelte Extrovertiertheit, große Münder und ein herausforderndes Gebiss. Marc Feltens Werke, präsentiert zwischen den Gerätschaften und einzelnen Produktionsprozessen, wirken ebenso zufällig, wie bewußt komponiert.

Das Spiel mit Farbe und Technik ist gleichzeitig bewußte Provokation mit Verweis auf Pop-Art, Graffiti und Punk, als ein Verweis an die Göttlichkeit seiner Tierwesen, die soviel mehr sein können als bloßer Mensch. Selbst wenn sie diesen in Posen und Handlung kopieren, scheinen sie doch erhaben, stark und von einer ironischen Dominanz.

Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026
Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026

Aufgestellt in einer Werkstatt-Atmosphäre genoss jedes Bild, zwischen Kaffeesäcken, Fässer, Röstmaschinen und Computer, ein Alleinstellungsmerkmal, das es mit Strahlkraft zu nutzen wußte.

Das Röstwerk, untergebracht in einer ehemaligen Schreinerei in Waldbronn, spielt den Charme der Kaffersherstellung aus, aber fühlt sich auch den Kleinigkeiten und der urigen Umgebung verpflichtet. 

So finden sich überall Hinweise auf die Geschichte der Firma, aber auch verspielte Momente, wie einen immer wieder auftauchenden Hulk, einem Tischkicker, dem Fitnessraum und schließlich auch eine ganze Palette Goldmedaillen, die man sich mit der Qualität des Kaffees verdient hat. 

Durch die Vielzahl der Elemente – hier spektakuläre Kunst, die ihren Raum forderte, dort Mechanik, und die Zeugen eines gut justierten Handwerks- , sowie dem allgegenwärtigen Duft des Kaffees, ergab sich der Rahmen für ein Konzert, wie man es sich im Grunde wünscht. 

Nahezu akustisch, begleitet von einer Gitarre, einem Schlagzeug und einem Keyboard, trug Daënk seine Songs in einer zurückhaltenden Version vor.

Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026
Daënk beim Röstwerk Herzogkaffee zur Vernissage von Marc Felten am 24.10.2026

Sitzend auf einem Barhocker, umgeben von Pflanzen, und all den Verweisen und Utensilien der Kaffee-Geschichte, ergab sich daraus ein ausdrucksstarke Annäherung an das rockige Material. 

Seine Geschichten, deutsch vorgetragene Beobachtungen des eigenen Lebens und Betrachtungen der Entwicklungen, leben von der leidenschaftlichen Erzählung und Ausdrucksweise seiner Stimme.

Jenen Elementen, die den Charakter seiner Songs prägen. Die voluminöse Kraft, die ihren Ursprung in den Hymnen und der Liebe zum Rock hat. 

In den Räumlichkeiten des Röstwerks, mit all den Kunstwerken um ihn herum, wurden die Songs getragen von einer intimen Stimmung und Nahbarkeit. Nichts was ihnen geschadet hat, und auch nichts was ihnen die Kraft nahm.

Im Gegenteil, offenbarte sich doch, dass sie auch durchaus so funktionieren. Ja, fast eine eigene Art Dunkelheit zu produzieren vermögen, wie man sie vielleicht allerhöchstens vom Blues kennt.

Daënks Stücke sind Hymnen, sie möchten einen Weg weisen. Auch in die Zukunft hinein, sie möchten vereinen, und für sich gewinnen. In der Ruhe offenbarten sie ihren Ursprung, verloren aber nicht ihre Botschaft. 

Zwei Dinge konnte man dabei erkennen. Eine Location, die es verdient hätte, nochmal bespielt zu werden, und einen Sänger, der im kleinen Rahmen ein Potential entwickelt, auf das er sich stützen kann.

Externe Links:

Daënk (Instagram) – https://www.instagram.com/daenk_official/

Marc Felten (Instagram) – https://www.instagram.com/felten.marc/

Röstwerk – Herzogkaffee (instagram) – https://www.instagram.com/roestwerk_herzogkaffee/