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Schlagwort: Schreiben

Schreiborte: Stuttgart (Part 1)

Schreiborte: Stuttgart (Part 1)

Die württembergische Landesbibliothek in Stuttgart
Die württembergische Landesbibliothek in Stuttgart

Mit den Möglichkeiten, die sich in Stuttgart als Schreiborte anbieten, werde ich mich mehrmals befassen müssen, denn sie sind zum Einen vielfältig, und zum Anderen nicht mit einem einzigen Besuch erfassbar. 

Es handelt sich daher bei diesen kurzen Beschreibungen nur um Notizen, die mir und anderen helfen sollen, in dieser Stadt eine Möglichkeit zum Arbeiten und Lernen mit Büchern und Schriftmaterialien zu finden.

Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Adresse: Konrad-Adenauer-Straße 10, 70173

Die Württembergische Landesbibliothek gehört zu den eindrucksvollsten und größten Bibliotheken des Bundeslandes. Von außen wirkt sie eher unspektakulär und zweckmäßig, von innen bietet sie jedoch unzählige Arbeitsplätze in ganz unterschiedlichen Ausstattungen und Formen. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie auf die Bedürfnisse der Lesenden und Lernenden optimal zurechtgeschnitten sind. So bieten sie alle Stromanschlüsse, in den meisten Fällen Leselampen und sind größtenteils an den Außenseiten oder in deren Nähe angebracht, so daß durch die Fenster Tageslicht auf die Arbeitsplätze fällt.

Die Arbeitsplätze befinden sich in jedem Stockwerk, allerdings liegt im unteren Bereich der Schwerpunkt auf der Nutzung des Zeitschriftenauslagen und ähnlicher Lektüre. Unabhängig davon jedoch gibt es auch hier die Möglichkeit mit dem Notebook und Büchern länger zu schreiben.

Eine Besonderheit gibt es für externe BesucherInnen zu beachten: Die Bibliothek ist frei zugänglich, somit kann sie auch während eines einmaligen Stopps genutzt werden, jedoch benötigen die Schließfächer, die Buchung der Arbeitsplätze und das interne W-Lan einen gültigen Bibliotheksausweis. Solange es keinen gebuchten Anspruch gibt, können die Tische jedoch genutzt werden. Sind allerdings freizumachen, falls jemand mit einer gültigen Buchung erscheint.

Externer Link: https://www.wlb-stuttgart.de/

Die Universitätsbibliothek Stuttgart (Stadtmitte)

Adresse: Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart

Während die Württembergische Landesbibliothek aufgrund ihres Neubaus in der Regel stark belegt ist, bietet sich die Universitätsbibliothek, unweit des Hauptbahnhofs auf dem Gelände der Uni-Stuttgart an. 

Schon im Eingangsbereich finden sich weiträumige Tische, die sich als Lern- und Arbeitsbereich anbieten. Zwar ist die Ausstattung dieser Räumlichkeit nicht ganz so individuell und reichhaltig wie in der Landesbibliothek, doch der Platz, der angeboten wird, macht das unproblematisch wett. Die Steckdosen finden sich am Ende der langen Tische, so daß sie nicht von jedem Sitzplatz aus genutzt werden können, aber einfach erreichbar bleiben.

Das WLAN der Uni ist verfügbar, kostenlos und nicht zugangs-beschränkt. Zwar entspricht die Universitätsbibliothek ihrem Nutzen und ist vom Designfaktor nicht hervorstechend, trotzdem bietet sie eine ruhige Möglichkeit ein Schreibprojekt zu aktualisieren und hat dafür taugliche und ungestörte Arbeitsplätze. 

Ich nutzte dabei vor allem jenen Eingangsbereich und sah keine Notwendigkeit weitere Bereiche zu erkunden.

Externer Link: https://www.stuttgart.de/organigramm/adresse/universitaetsbibliothek-stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart

Adresse: Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Zuerst mal: Ganz egal, ob man sich für Bücher interessiert – Die Stadtbibliothek ist ein architektonisches und ikonisches Meisterwerk. Oft abgelichtet, gerne als Beispiel aufgeführt, findet sie sich in dem Stadtteil, dass neben der Stuttgart 21-Baustelle in den letzten Jahren entstand.

Eingebetet in einer Umgebung aus aktuellen Bürobauten, schicken Fast-Food-Ketten und geräumigen Plätzen gehört sie sie zu den aktuellsten Bibliotheken des Landes. Sollte man mindestens einmal besucht haben. Aufgeteilt über 8 Stockwerke, die entweder über einen Fahrstuhl oder ein luftiges, verschwenderisches Treppensystem zu erklimmen sind, bietet sie viel Raum zum Chillen, Lesen, Relaxen und die dazu erforderliche Ruhe.

Im oberen Bereich gibt es ein Cafe, sowie ein Zugang zur Dachterrasse. Die Stadtbibliothek Stuttgart hat den Charme auf ihrer Seite, aber ist natürlich auch hoch frequentiert und daher mit einem Buchungssystem für die Arbeitsplätze ausgestattet. Nicht desto trotz kann man das Café oder die Polster auf jedem Stockwerk für eine Schreibsession nutzen.

Die Atmosphäre ist angenehm, die Ausstattung der vorhandenen Plätze entspricht dem modernen Standard (Steckdosen und Licht ist vorhanden), aber man sollte im Besitz eines Bibliotheksausweis sein, wenn man dieses geniessen will. 

Sie ist wie alle Bibliotheken, die ich nennen werde, frei zugänglich, tauglich als Tagesziel und bzgl. der Architektur auf jeden Fall für Instagram-Stories geeignet. Wer es aufgeräumt, licht und hell mag, sollte unbedingt vorbei schauen.

Externer Link: https://stadtbibliothek-stuttgart.de/

Weitere Texte zu den Schreiborten:

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Schreiborte: Einleitung oder An welchen Orten lässt es sich in Baden-Württemberg schreiben

Ich gehöre zu jener Sorte Mensch, die – wenn sie dann mal zum Schreiben kommen – eher außerhalb ihres Wohnbereiches kreative Texte verfassen. Das können Beiträge über Musik sein, aber auch der Fortsetzungsroman, der sich in den Tiefen dieser Webseite befindet. Ich ziehe es dabei vor, ruhige Orte zu finden, die es mir ermöglichen über einen längeren Zeitraum Texte zu verfassen, ohne dass ich jemanden dabei störe. Cafés stellen in diesem Sinne eine Notlösung da, und werden auch gerne genutzt,...

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Schreiborte: Einleitung oder An welchen Orten lässt es sich in Baden-Württemberg schreiben

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Lern- und Arbeitsflächen bei der Bibliothek des Zentrums für Kunst und Medien
Lern- und Arbeitsflächen bei der Bibliothek des Zentrums für Kunst und Medien

Ich gehöre zu jener Sorte Mensch, die – wenn sie dann mal zum Schreiben kommen – eher außerhalb ihres Wohnbereiches kreative Texte verfassen. Das können Beiträge über Musik sein, aber auch der Fortsetzungsroman, der sich in den Tiefen dieser Webseite befindet.

Ich ziehe es dabei vor, ruhige Orte zu finden, die es mir ermöglichen über einen längeren Zeitraum Texte zu verfassen, ohne dass ich jemanden dabei störe. Cafés stellen in diesem Sinne eine Notlösung da, und werden auch gerne genutzt, aber länger als einen Kaffee möchte ich es mir tatsächlich nicht erlauben, ein kommerzielles Unternehmen für meine Schreiberei zu nutzen. Auch weil es durchaus nicht immer gern gesehen wird, und manche GastwirtInnen schon eine Notbremse gezogen haben. Nicht überall ist die Nutzung eines Notebooks durchgehend gewünscht und erlaubt. In bestimmten Fällen wird es auch als störend empfunden. 

Es liegt mir viel daran dieses zu respektieren. Aber ich persönlich fühle mich auch nicht wohl, wenn ich weiß, dass es nicht zu den Gepflogenheiten gehört, weil man atmosphärisch doch lieber Menschen bedient, die sich in ihrer Freizeit zum Gespräch treffen oder auch mal einzeln ein Buch lesen.

Dieses Thema führt vor allem in Universitäts-Städten zu ganz unterschiedlichen Lösungen. So wird auf der einen Seite zusätzlicher öffentlicher Raum zum Lernen und Arbeiten (ohne kommerziellen Hintergrund) geschaffen, aber auch die Bibliotheken haben sich vermehrt darauf eingestellt, ihre Räumlichkeiten als Lernorte anzubieten. 

Als ich in meiner Heimatstadt Karlsruhe nach entsprechenden Möglichkeiten suchte, war es vor allem spannend zu sehen, dass ich die bekannten Cafés, die als Franchise in allen Fußgängerzonen anzutreffen sind, zwar nett fand, aber sie in der Regel auch zu wenig Platz boten, um ein dauerhaftes Angebot zu sein.

Der andere Punkt ist, und das sollte nicht unterschätzt werden: Wer täglich in Cafés ein Getränk und vielleicht eine Speise geniesst, muss dieses im eigenen Budget einplanen und diesen Etat auch zur Verfügung haben. Es ist ein bequemer Luxus, den ich gerne auch geniesse, aber man sollte vor allem in der schreibenden Zunft nicht davon ausgehen, dass sich das bei allen so verhält.

In Karlsruhe ist das Bemühen um die Lernorte sehr umtriebig und auch auf verschiedenen Seiten dokumentiert. Ich werde in den Beschreibungen die jeweiligen Links an den Bericht anfügen. Doch mir geht es nicht darum eine Art Lexika oder trockene Verweise der Leistungen anzubieten, ich möchte mit dieser neuen Kategorie eine ganz subjektive Möglichkeit zeigen neue Orte kennen zu lernen. 

Es stellt also eine Art Reise-Tagebuch durch Bibliotheken und ähnliche Räumlichkeiten dar, und ist eher als ein Produkt zu sehen, das automatisch entsteht, wenn ich Recherchen anstelle und dafür sowieso unterwegs bin. Ich werde diese Kategorie nicht sonderlich hervorstechen lassen, keine weitere Bewerbung in Social Media vornehmen, sondern sie soll einfach wachsen und entstehen.

In erster Linie werde ich mir in den nächsten Wochen und Monaten, eventuell das ganze Jahr 2026, in Baden Württemberg um sehen, was es hier so gibt. Manches werde ich nicht ganz so detailliert betrachten können, wie es zum Beispiel Einheimische machen. Manches sollte daraufhin ergänzt werden, zu manchen werden ich nochmal zurückkommen. Wie auch immer: Ich bin dabei natürlich auch darauf angewiesen, dass ich Tipps und Hinweise bekomme. Ich freue mich daher über alle Kommentare, jeden Beitrag und Ideen, die hilfreich sein könnten.

Externe Links:

Räume der Badischen Landesbibliothek – https://www.blb-karlsruhe.de/service/raeume

Räume in der Stadtbibliothek Karlsruhe – https://stadtbibliothek.karlsruhe.de/angebote/lernort-bibliothek

Räumlichkeiten im Zentrum für Kunst und Medien – https://zkm.de/de/projekte/learning-libraries-karlsruhe

Räumlichkeiten im KIT (Karlsruher Institut Für Technologie) – https://www.bibliothek.kit.edu/freie-lernplaetze.php