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Schlagwort: Yara

Ankündigung: Yara auf der Feldbühne vom Fest am 25.07.2026 um 18:00

Ankündigung: Yara auf der Feldbühne vom Fest am 25.07.2026 um 18:00

Yara in der Heidelberger Halle 02 am 5.April 2025
Yara in der Heidelberger Halle 02 am 5.April 2025

Yara sind sowas wie der offizielle Underground von Heidelberg. 

Ungebremste Chansonniers ist einer neuen Generation. Da geht es um Liebe, verzwickte Abende, Zigaretten, und Verlangen. 

Sie sind dabei respektlos, gut geeignet für die kleine verrauchte Bühne, aber mittlerweile auch tauglich für die großen Locations. In den letzten Monaten waren sie gern gesehen Gäste auf Uni-Festen, füllten die heimatlichen Hallen und fast täglich ihre Social Media Kanäle.

Yara besitzen die große Frechheit, eingängige Melodien mit unverschämten Texten zu machen.

Das klingt dann stark nach Wein und Bier und Selbstgedrehten, hat aber auch den ehrlichsten Charme der Straße. Sie erzählen von der Jugend, der Vergänglichkeit, dem Spaß am Leben und, auch wenn das alles nicht gesund klingt, ist es doch genau das, was man später vermissen wird.

Sie bestechen durch eine raue, klare Sprache, aber auch durch eine Poesie, die sie selbst nicht schont. 

Kann man geziemt und brav mitsingen oder laut gröhlen – und glaubt mir, das geht schon beim ersten Mal.

Yara in der Heidelberger Halle 02 am 5.April 2025
Yara in der Heidelberger Halle 02 am 5.April 2025

Yara gehören zu jenen Bands, die mit der Sprache spielen und große Vorbilder haben. Das ist ein verführerischer Liebreiz, der nuschelt und rotzt. Da standen die Barden, die Straßenmusiker und die französische Musik Pate. Aber auch die Unverkrampftheit des Punks und die Lust an der Provokation.

Aber so nahbar bleibt, dass er für gelungene Abende taugt. Darf man nicht bierernst nehmen, aber schaden kann es nicht, das Bier. 

Externe Links:

Yara – https://www.instagram.com/yaramusik/?hl=de

Das Fest – https://www.dasfest.de/programm/das-fest

Yara in der Halle 02, Heidelberg am 05.04.2025

Yara in der Halle 02, Heidelberg am 05.04.2025

Yara in der Halle 02 am 05.04.2025

Ein Heimspiel. Für Yara. Quasi, da Yara eine Heidelberger Band sind. Keyboard, Gitarre, Bass, Schlagzeug. Momentan noch ein Streaming Wunder, aber auf einem bewundernswerten klaren Weg in die Eigenständigkeit. Genres sind was für Langweiler, Vergleiche für die, die es nicht besser wissen. 

Yara arbeiten sich an der Tradition ab. Deutsches Liedgut, das seinen Platz sucht zwischen dem Chanson, dem Folk (hier Volkslied) und einer modernen Tanzbarkeit. Da wurde der Eisbär von Grauzone neu interpretiert. Und die Geige auf die Bühne geholt. Honoriert und gefeiert wurde alles. 

Yara spielen die Songs, die in tiefer Melsncholie einen versoffenen Trotz entwickeln. Jetzt erst recht. Jetzt noch lauter. Kleine, abstrahierte Geschichten, die in kurzen Blicken und Phrasen von dem Verlust oder der Unerreichbarkeit der Liebe erzählen. Sie ist halt nicht mehr da. Weg. Verflucht. Was bleibt, das ist natürlich Sehnsucht. Und diese Sehnsucht schwappt immer wieder durch. Und über. Yaras Songs lassen sich singen, summen und gröhlen. Die Stimme des Sängers ist immer etwas rauer als die unsrige. Was ihm beim „ Champagner aus dem Aschenbech“ die notwendige Authentizität verleiht.

Man nimmt ihnen das ab, dass ihre Nächte länger, ihre Tage kürzer und die Gefühle dafür tiefer sind. Poesie und Straße sind die Mischung, die das Publikum zum mitsingen, feiern und johlen brachte. Ihre erste Tour – ihr Tonträger kommt irgendwann im Laufe des Jahres raus und überhaupt scheint alles sehr, sehr gut für die Lokalhelden zu laufen. 

Es mag gerade ein Jahr her sein, als sie in meine Timeline gespült wurden. Nun spielten sie vor einem Publikum, dass ihre Songs auswendig kannte, sowie willig und bereit war alles mitzumachen. Die Halle 02 kann eine schwierige Bühne sein, die Zusammensetzung in Heidelberg fluktuierte stark. Unistadt. Man könnte sagen, wer es hier schafft, dessen Name wird hinaus getragen in die große, weite Welt.

Yara haben das Zeug dazu. Was sie in der Tradition der großen Namen, die vor ihnen kamen, mitnehmen konnten, haben sie drauf, aber gleichzeitig die Schnoddrig- und Respektlosigkeit des Punks. Trotzdem bleibt es klassisch, rund und genau die Songs, die angestimmt werden, wenn die Bar schließen will und man echt noch keinen Bock darauf hat. Das ist frech, das ist zeitgemäß, wild genug um dir vorwärts zu schieben, und so wie es aussieht, wird der kleine Saal der Halle 02 nicht mehr ausreichen.

Externer Link: Yara – https://www.yaramusik.de/

Externer Link: Halle 02 – https://www.halle02.de/