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Kategorie: Rezension

Joke Lanz im KOHI,Kulturraum in Karlsruhe am 16.04.2026

Joke Lanz im KOHI,Kulturraum in Karlsruhe am 16.04.2026

Joke Lanz im KOHI,Kulturraum in Karlsruhe am 16.04.2026
Joke Lanz im KOHI,Kulturraum in Karlsruhe am 16.04.2026

Vinyl-Enthusiasten wird es immer schmerzen, wenn Joke Lanz an den Turtables agiert als seien es die Saiten einer Gitarre. Er spielt sie rückwärts, er spielt sie vorwärts, er geht mit den Schallplatten um, wie es sich für einen Klangkörper gehört. Das ist nicht nur Scratching, das bezieht den Plattenspieler mit ein, erschüttert ihn, lässt die Nadel hüpfen, den Tonarm springen und die Beats krachen.

Joke Lanz Musik findet sich auf keinem Stück Papier. Sie wird nicht niedergeschrieben, sie entsteht nur in einem Prozess der Improvisation. Dabei lotet er ganz bewusst die Grenzen aus, klettert über sie hinaus, provoziert mit dem einen Ton und schmeichelt mit dem Beat aus der Drummachine.

Im KOHI werkelte er mit allem, was er mitbrachte. Zwei Turntables, eine Hupe, eine Glocke, eine Sprayflasche und eine Rezeptions-Klingel fanden sich auf seinem Pult. Dazu eine Loop- und eine Drummachine. Und dazwischen er selbst, ekstatisch, vehement, mit einer Leidenschaft, die das ganze Set auszeichnete.

Und das war es – ein Set, das quer durch die Beete der Vinyl-Geschichte ging. Seine Herangehensweise war so gnadenlos wie verliebt. Der Ton, wo immer er herkam, wurde exerziert, zerlegt, in seine höchsten Höhen und seine tiefsten Tiefen getrieben. Dazwischen brachial genutzt, um von leichten Jazzsolos, Worfrequenzen und Satzstücken zerrieben zu werden.

Eine Kooperation zwischen dem Forum Freie Musik und dem KOHI bedeutete auch, dass Musik in ihrer Gestaltung in Frage gestellt und neue Formen erlangen durfte. Joke Lanz gilt als Veteran der improvisierten Musik.

Joke Lanz im KOHI,Kulturraum in Karlsruhe am 16.04.2026
Joke Lanz im KOHI,Kulturraum in Karlsruhe am 16.04.2026

Man mag davon ausgehen, dass das Brechen  der Regeln eine Pflicht ist, die Harmonie neu definiert wird und Joke Lanz wahrscheinlich die obskursten Platten besitzt, die aufzutreiben sind. Wie man bei manchen Gitarrenhelden vermutet, dass das Ding, das sie gerade benutzen wohl kein Saiteninstrument mehr sein kann, so musste es sich bei den Exemplaren, die er auf den Tellern stapelte, schon um sehr eigene Klangschätze handeln.

Und er stapelt sie wirklich. Landete sie nicht irgendwo hinter ihm, so blieb keine Zeit, und die eine Scheibe wurde auf die andere gelegt. Es knisterte und knarzte, knallte in die Ohren, um in einem ganz eigenen Zusammenhang einen Rhythmus zu erfinden, der dann wieder in der Begleitung eines anmutigen Jazzsolos mündete.

Dabei verlor sich der Meister hinter seinen Gerätschaften, fand sich wieder, tanzte fast und war mit einer Ernsthaftigkeit und einer lässigen Könnerschaft dabei, die darauf hindeutete, dass er diese Mauer aus Geräuschen in tausend verschiedenen Anstrichen schon überall errichtet hat. 

Wer den Ton orten, die Herkunft erkennen oder Spuren identifizieren wollte, hatte sogleich verloren. Wo Joke Lanz Musik erkannte, war vorher wahrscheinlich keine. So mochten es Reden, Opernarien, Volksmusik oder afrikanisches Liedgut gewesen sein. Was weiß denn ich?

Unter seinen Fingern wurde das alles ein vielstimmiger Synthesizer, den er malträtierte, liebkoste und ausreizen wollte. Spannend im Detail. Raffiniert in dem Zusammenfügen der einzelnen Teile – Und in seiner Hingabe bei ihrem Zerlegen sowieso.

Externe Links:

Joke Lanz – http://www.suddeninfant.com

Kohi – https://kohi.de

Forum Freie Musik (Facebook) – https://www.facebook.com/forumfreiemusikkarlsruhe/?locale=de_DE

Salty Tunes bei „Mittwochs um 5“ in der Badischen Landesbibliothek am 15.04.2026

Salty Tunes bei „Mittwochs um 5“ in der Badischen Landesbibliothek am 15.04.2026

Salty Tunes bei „Mittwochs um 5“ in der Badischen Landesbibliothek am 15.04.2026
Salty Tunes bei „Mittwochs um 5“ in der Badischen Landesbibliothek am 15.04.2026

Im Grunde ist es reinstes Crossover, das was Sally Tunes machen. Adaptionen klassischer Stücke werden stark verjazzt, bis sie erkennbar swingen und im Groove zeitgemäß sind. Salty Tunes gehen mutig an ihre Interpretationen. Dabei sind sie jung und ungestüm, und in aller Unschuld variantenreich und erfrischend. Das macht Spaß, brachte das Publikum zum mitwippen und begeisterte. 

„Mittwochs um 5“ ist eine Reihe, die es wohl schon eine ganze Weile gibt, aber bisher noch nicht auffiel. In Zusammenarbeit mit dem Kulturfonds Baden und der Hochschule für Musik stellt die Badische Landesbibliothek in regelmäßigen Abständen an einem Mittwoch um 17 Uhr junge KünstlerInnen und Bands vor.

Salty Tunes gibt es laut Angaben der Band seit 4 Jahren und setzen sich aus Leon Winkler (Saxofon), Daniel Salzmann (Klavier) , Paul Cervenec (E- und Kontrabass) und Tim Brucker (Schlagzeug) zusammen.

Gemeinsam unternahmen sie ein verzweigte Reise durch die Klassiker des Jazz, Reggae und verspielten Kompositionen auf der Basis der großen Meister (Tschaikowski, Grieg, Mozart und Vivaldi).

Das wirkt gewagt, aber funktionierte erstaunlich gut, wenn Bob Marleys „Get up, stand up“ so smooth interpretiert wird, dass es sich fast nahtlos zu einer jazzigen Variation von Edvard Griegs „In der Halle des Bergkönigs“ gesellt. 

In der Komposition des Pianisten David Salzmann, der es gekonnt für beindruckende Parts auf den Tasten nutzte, nannte es sich dann auch „In the Hall of the Jazz King“ und machte damit durchaus Sinn. War es doch eine mitreisende Gestaltung eines bekannten Stückes in einem neuen Gewand.

Salty Tunes agierten kenntnisreich, wenn sie auf Horace Silver und John Henderson zurückgriffen, aber zeigten auch Talent im Schreiben eigener Werke z.B. mit Leon Winters „Waves of Life“, das sich auf das ewige Auf und Ab im Leben bezieht und in dem Zusammenspiel zwischen Klavier und Saxofon seine Größe zeigte. 

Talentiert, professionell und vor allem dem bewegenden Rhythmus verpflichtet, boten die Vier eine kurzweilige Stunde. Der  Vortragsraum der BLB bietet sich für solche Konzerte an, lockt es doch immer wieder Neugierige an die Scheiben, um in den tiefer gelegten Saal zu blicken. Wahrscheinlich sind die beim nächsten Mal selbst unter dem Publikum.

Konzerte in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik bewiesen in dieser Woche zum zweiten Mal, dass sie vorzüglich kuratiert sind, eine hohe Qualität der Beteiligten garantieren und zu einem Etat stattfinden, der es allen ermöglicht an Kultur teil zu haben.

Reihe „Mittwochs um 5“ findet auf Spendenbasis statt und gleicht damit traditionellen Hut-Konzerten. Man gibt, was man kann und es kommt komplett der Band zu gute. Im Falle von Salty Tunes hatte man es mit einer Formation zu tun, die in der Regel Eintritt verlangt und auf ihr Konzert im Oktober im Sandkorn hinweisen konnte. Es verspricht  auch im Oktober ein beschwingter, lockerer und faszinierender Abend zu werden, in dem Grenzen überwunden werden und spannende Eigenkompositionen ihren Platz haben.

Externe Links:

Salty Tunes – https://saltytunes.net

Kulturfonds Baden – https://www.kulturfonds-baden.de

Hochschule für Musik – https://hfm-karlsruhe.de

Badische Landesbibliothek – https://www.blb-karlsruhe.de

Spark – Die klassische Band am 13.04.2026 im Wolfgang-Rihm-Forum

Spark – Die klassische Band am 13.04.2026 im Wolfgang-Rihm-Forum

Spark - Die klassische Band am 13.04.2026 im Wolfgang-Rihm-Forum
Spark – Die klassische Band am 13.04.2026 im Wolfgang-Rihm-Forum

Andrea Ritter – Blockflöte

Daniel Koschitzki – Blockflöte/Melodica

Stefan Balazsovics – Violine/Viola

Isabel Garcia Castro – Violincello

Christian Fritz – Klavier

Spark sind Grenzgänger. Formiert als klassische Gruppierung, mit einem entsprechenden Instrumentarium und Hintergrund ausgestattet, loten sie die Möglichkeiten aus, die die Musik ihnen anbietet. 

Diese sind groß, mannigfaltig und von ihnen bewußt breit ausgelegt. So sind sie schwer zu fassen, aber auch ein Weg dem Publikum Pfade zu zeigen, auf die man gelangen kann, wenn man sich nicht von Genres und Richtungen beeindrucken lässt.

Dabei ist es der umfangreichen Ausbildung der Karlsruher Hochschule für Musik zu verdanken, dass mindestens zwei der Mitglieder ihr großes Spektrum an Wissen und Faszination für die Randbereiche der populären Musik als Gepäck mitbekamen.

Wenn Daniel Koschitzki von seinen Jahren an der Hochschule erzählt, dann klingt da die Begeisterung und Hochachtung für seine DozentInnen und der Dank für dieses Rüstzeug mit.

Ein solches Alumni-Konzert mit ehemaligen Studierenden zeigt somit, wohin man gelangen kann, was möglich ist, was mitgenommen wurde und wie sich die Lehre ausgewirkt hat.

Spark feiern im nächsten Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Haben daher also ein erprobtes Repertoire, einen festen Background und ein Programm, das es sich leisten kann, den Bogen weit zu spannen. 

Zeigte sich schon im Beiheft eine lange und beeindruckende Vita, so barg auch das Konzert – vor allem die eigenen Kompositionen – Humor und Überraschungen im Detail.

Spark präsentierten sich als eine Formation, die Neuerungen nicht abgeneigt ist, aber Entdeckungen ebenfalls zu schätzen weiß. Die Reise führt durch den Barock, von den bekannten zu den unbekannten Namen, von Bach zu Telemann, aber über Händel, kleinen Zitaten zeitgenössischer Komponisten, der Erwähnung der Beatles, dann durchaus mal zu Isabella Leonarda – die hier stellvertretend für viele vergessene Komponistinnen erwähnt wird – wie zu Turlough O’Carolan, einer späten Entdeckung aus Irland.

Es ist Spark ein Anliegen, das Augenmerk auf Seitenströmungen und Einflüsse zu richten, die ihre Werke kennzeichnen und ihr bisheriges Schaffen auszeichnen. Sie schrecken, bei aller Virtuosität, nicht davor zurück in Zusammenarbeiten mit ganz anderen KünstlerInnen Neues zu finden, das sie gerne in den Fortbestand ihres Programms aufnehmen.

Das Alumni-Konzert, das lobenswerter Weise sowohl von den MusikerInnen selbst, wie auch von den Veranstaltern kostenlos für das Publikum stattfand, verdankt seine Verwirklichung genau jener übergreifenden Neugierde. 

Die Professorin Maria Stange (verantwortlich für den Alumni-Verein) , wurde – nach eigenen Worten – neugierig durch ein Radio-Interview auf einer Autofahrt, während die Band selbst beeindruckt war durch ihr Spiel auf der Harfe, zusammen mit der Stimme von Sandie Wollasch bei einem Auftritt der Jazzsängerin im Tollhaus.

Es ist der Aufgeschlossenheit beider zu verdanken, dass in einem vollem Wolfgang-Rihm-Forum Spark mit einer furiosen Leidenschaft ihr mutiges Konzept, aus klassischen und eigenen Kompositionen einem begeisterten Publikum präsentieren konnten. 

Die fünf MusikerInnen stellten in ihren eigenen Werken nicht nur einen Hang zu Zitaten und Versatzstücken vor, sie erwiesen ebenso der Minimalmusik und zeitgenössischen Neo-Classic ihre Reminiszenz. Wie vielfarbig dabei vor allem das Spektrum der Flöten und Melodicas zur Geltung kam, ist schon aus optischen Gründen erwähnenswert. So nutzten Andrea Ritter und Daniel Koschitzki eine ganze Palette dieser Instrumente, die entsprechend bunt und abwechslungsreich zum Einsatz kamen.

Der Schwerpunkt des Konzertes lag im Barock, doch kündigten sich Spark schon wieder zu einem ganz neuen Thema für ein Konzert im Tollhaus an. Dieses Mal mit der Band „Wildes Holz“ am 14.05.2026, und es verspricht mindestens ähnlich unbeschwert und ausufernd zu werden.

Externe Links:

Spark – https://www.spark-die-klassische-band.de

Hochschule für Musik Karlsruhe – https://hfm-karlsruhe.de

Alumni-Verein der Hochschule für Musik in Karlsruhe – https://hfm-karlsruhe.de/hochschule/alumni

Tonspur 38: Sandie Wollasch & Matthias Hautsch „Lifetime Companions“

Tonspur 38: Sandie Wollasch & Matthias Hautsch „Lifetime Companions“

Sandie Wollasch & Matthias Hautsch „Lifetime Companions“
Sandie Wollasch & Matthias Hautsch „Lifetime Companions“
  1. The 59th street bridge song – Feeling groovy
  2. What’s love got to do with it
  3. Young blood
  4. It’s never too late
  5. Dein roter Mund
  6. Something stupid
  7. Wonderful
  8. Sign’ o’times
  9. Mercedes Benz
  10. Viva las vegas
  11. Toxic
  12. Why can’t this be love

Wenn es passt, dann entstehen Kombinationen, die wirken, als seien sie aus einem Wunsch entstanden. Das können z.B. Duos sein, die Songs veredeln. Und inspirierend wirken.

Lifetime Companions ist der Titel des neuen Albums von Sandie Wollasch und Matthias Hautsch. Beides herausragende KünstlerInnen in ihrem Metier, ergänzen sie sich in der Zusammenarbeit zu einem bemerkenswerten Paar.

Während Matthias Hautsch den Eindruck erweckt, als lege er seine akustische Gitarre nie aus der Hand, um möglichst alle ihre Geheimnisse zu entdecken, gehört Sandie Wollasch zu den charakteristischsten Jazz- und Soulstimmen in der hiesigen Szene. Verfolgt man ihren Werdegang gelangt man in alle möglichen Sessions, Produktionen und Auftritte. 

So scheint das Album beim ersten Hören mit leichter Hand gestrickt, doch verrät es in den Details eine faszinierende Musikalität. Es ist genau jene, fast spontan wirkende Atmosphäre, die den Grundton auszeichnet, aber natürlich der Vielseitigkeit der Beteiligten zu verdanken ist. 

Mit dem Wissen um ein großes Repertoire suchten sie sich ein Dutzend Songs aus, die in Farbe, Bezug und ihrem zeitlichen Hintergrund nicht unterschiedlicher sein konnten.

Dennoch – beschränkt auf Stimme und Gitarre – erreicht das Album eine Transparenz und Klarheit, die viel Raum für die Fingerfertigkeit von Matthias Hautsch lässt, aber auch die Stimme von Sandie Wollasch gekonnt in den Vordergrund stellt. Zwei Aspekte, die unterstreichen, wie homogen und geschlossen, die Produktion im Gesamten wirkt. 

Mit Lifetime Companions wird ein Bogen, der die Klassiker aus der Feder von Paul Simon und Art Garfunkel, über Tina Turner bis zu Britney Spears verbindet, gespannt. Dazwischen dürfen Prince und Janis Joplin, Elvis und selbst Edo Zanki nicht fehlen.

Vor allem im Hinblick auf Edo Zanki, dem großen Protegé und Produzenten vieler MusikerInnen, ist die Verbundenheit und Bewunderung für Sandie Wollasch erwähnenswert.

Voll des Lobes für sie und ihr Können wäre er daher auch für ihre Interpretation des Songs „Dein roter Mund“. Schufen sie damit doch ein geradezu liebevolles, intimes Tribut an sein Werk. 


Ein Konzept, das sich so auch bei den weiteren Stücken zeigt: Begrenzt auf ein Instrumentarium, das nur aus dem Saitenspiel von Matthias Hautsch und den gesanglichen Künsten von Sandie Wollasch besteht, kristallisiert sich eine respektvoller Umgang heraus, der Möglichkeiten aufzeigt, die mit Können und Liebe zum Detail gemeistert werden.

Die klagende Hymne „Sign’ o’Times“ – von Prince bewußt spartanisch komponiert –  verlässt sich sowieso nur auf diese beiden Komponenten,  beweist aber, dass Matthias Hautsch auch ohne weitere Unterstützung in der Steigerungen vor allem mit seiner Spielfreude überzeugt.

Im Zusammenspiel spürt man die Bewunderungen und die Hochachtung vor den Fähigkeiten des Anderen. Wie sie sich begleiten in die Herausforderungen und dabei befruchten in der Beantwortung befruchten.

Etwas, das sich durch die komplette Aufnahme zieht und zu ihren Stärken zählt. Die Fähigkeit einen Dialog auf einem hohen Niveau aufrecht zu erhalten, bei einer gleichzeitigen Wanderung durch verschiedene Richtungen und Stile.

Zurückgelehnt nehmen sie das Tempo aus „Viva Las Vegas“, schleichen sich mit einer Prise Americana an den Sound der Metropole, als wollten sie die aufgehende Sonne nach einer durchzechten Nacht begrüßen. 

„Toxic“ von Britney Spears wird zu einem kleinen Jazz-Juwel, angelehnt an jene Gitarrenabenden, wie man sie in den verschwiegensten Bars unter den schwierigsten Bedingungen erleben konnte. 

Ein verspieltes Kleinod dessen Herkunft man mit Schmunzeln zur Kenntnis nehmen mag. Eine perkussive Herausforderung und einer der Songs, dessen Eingängigkeit Puristen zu überzeugen vermag.

Natürlich kennen wir alle diese Lieder, aber die Beiden laden uns zu Entdeckungsreise ein, sie nochmal neu zu erfahren, in einem anderen Gewand zu sehen. Eine gute Interpretation kann den Charakter betonen, das Material neu formen, ihm Dinge hinzufügen, und etwas gewinnen, was neu klingt. Letztendlich bereichert es und kann die Optionen aufzeigen.


Wenn Van Halens Botschaft „Why can’t this be love“ zu einem sehr persönlichen Liebeslied wird, Sandie und Matthias sich die Parts gegenseitig zuspielen, als wäre es gerade neu entstanden, dann handelt es sich um etwas, das genau dem entspricht, was man von dieser Art Deutung erwartet.

Und: Wenn Lifetime Companions auch bedeutet, dass die Zusammenarbeit noch lange währt, dann möchte man auf den zweiten Part hoffen, der bestimmt noch kommen wird.

Externe Links:

Sandie Wollaschhttps://www.sandiew.de

Matthias Hautschhttp://www.matthiashautsch.de

(Der Tonträger wurde von den Künstlerinnen zur Verfügung gestellt)