Gotec, Gablonzerstraße 11, Karlsruhe – Chainsaw Massacre over Karlsruhe mit Last Banzai, Lost again und I.H.W. am 7 Juni. (Flyer)
Für das Karlsruher-Archiv haben wir einige Flyer eingefügt. Diese finden sich in Zukunft sowohl auf den Band- und MusikerInnenseiten (wenn diese auf den Flyern erwähnt werden), wie auch auf den Clubs- und Location-Seiten. Das wird in Zukunft noch etwas optimiert. Wer Flyer (Eintrittskarten etc.) von vergangenen Veranstaltungen besitzt, und sie loswerden will, kann sie gerne im Laden von Martin und Marco (dixigas-Records.de) abgeben. Oder mir Scans bzw. Fotos senden (andreas@jazznrhythm.com)
Ich werde versuchen, die Flyer regelmäßig upzudaten (wenn ich Zeit dazu habe). Wird also schnell und andauernd wachsen. Hin und wieder stelle ich das dann, wie hier – in einer kleinen Galerie – vor.
Übrigens: Falls jemand auf einem der Konzerte war – aus Interesse: Wie war es?
Heaven Records ist eine Institution in Worms. Bekannt über die Grenzen hinaus, und in den Sozialen Medien gut vertreten. Erstaunlicherweise kannte ich Heaven Records schon viel zu lange, ohne es vorher besucht zu haben. Von Heaven Records sprach man in Heppenheim auf der Plattenbörse, in Karlsruhe und natürlich auch in Heidelberg und Umgebung.
Vor knapp einer Woche besuchte ich Heaven Records zum ersten Mal. So oft wie ich schon in der Gegend war, hat mich das selbst überrascht. Unweit vom Dom und der bekanntesten Eisdiele von Worms gelegen, ist es fast unmöglich Heavens Records zu übersehen. Der Schallplattenladen liegt zentral, in der Nähe der Fußgängerzone und überhaupt der wichtigsten Adressen vor Ort.
Ich liebe es Record Stores zu besuchen. Keiner gleicht dem Anderen. Alle haben einen eigenen Charakter, eine eigene Ausrichtung und eigene Schwerpunkte. Die Genres sind oft unterschiedlich benannt, die prozentualen Anteile zwischen Neuware und Second Hand sind sehr different.
Heaven Records
Stephansgasse 1, 67547 Worms
Hier steht Heaven Records auf beiden Beinen. 50 % Neuware, 50 % Second Hand. Gerade bei der Neuware finden sich mutige und bewundernswerte Themen. Bei den neuen Sache entdeckte ich Platten für die ich eigentlich bis nach Norwegen gefahren bin. Im Singer/Songwriter-Bereich, der ja ein weites Feld zwischen Indie, Folk, Americana und Nordicana abdeckt, decken sich andere Händler zurückhaltend ein. Heaven Records hat hier die Scheiben, die ich im Fluggepäck nach Hause schleppte.
Taylor Swift, Dua Lipa, Billie Eilish und Olivia Rodrigo sind , neben Metal, Electronica/House ebenso im Angebot. Ein Umstand, der schon deswegen außergewöhnlich ist, weil sich bedauerlicherweise nur große Ketten an bestimmte Genres wagen. Jüngere Interpretinnen, die aktuell die Charts anführen, haben in den meisten Plattenläden nicht den Kundenkreisen, der sich damit anfreundet. Es spricht für Heaven Records ein sehr gemischtes Publikum anzusprechen, dass sich auch ganz offensichtlich wohl fühlt.
Heaven Records
Stephansgasse 1, 67547 Worms
Damit ergibt sich für den Besucher eine stabile Basis, die es erlaubt, ein breites Spektrum zu beherbergen. Für Heaven Records braucht man Zeit. Es gibt viel zu entdecken. Neben einem CD-Angebot sind es einige Nischen, die beachtet werden sollten.
Rock und Pop ist breit mit Subgenres vertreten, aber genauso findet sich auch Country, und was mich besonders freute: Ein kleiner Stapel Bluegrass-Scheiben wanderte nun von Worms nach Karlsruhe.
Heaven Records ist vor allem auch eine Fundgrube. Um sie erschöpfenden zu sichten, sollte man die Adresse zum Ausflugsziel machen. Die Atmosphäre ist angenehm, der Inhaber ausgesprochen freundlich und sympathisch – also , nichts was man verkehrt machen kann. Er nimmt sich Zeit, hilft gerne, gibt Auskunft und ich freue mich schon darauf, wieder irgendwann vorbei zu schauen. Der Worms-Besuch ist auf jeden Fall auf der Karte.
Die Meute und ich. Das ist eine lange, intensive Fan-Geschichte. So lange, dass es mir fast schwer fällt, einen aktuellen Auftritt von Ihnen zu besprechen. Es war auf dem Maifeld-Derby in Mannheim vor wahrscheinlich 9 Jahren, als die Meute ihren ersten Auftritt in der Region hatten. Beheimatet in Hamburg waren sie im Rhein-Neckar-Raum bisher noch nicht bekannt. So legte man ihren Auftritt relativ weit nach hinten. Irgendwann kurz vor oder nach Mitternacht traten sie im Hauptzelt vor einem überschaubaren Publikum auf. Wenn es nicht sogar ihr erster Festival-Auftritt war, so dürfte es dennoch einer der ersten gewesen sein. Und weil der Auftritt so gut ankam, folgte in der alten Feuerwache in Mannheim, im Rahmen einer Party ein zweiter. Und kurz darauf in Heidelberg, in der Halle 02 der erste Gig, der unter ihrem eigenen Namen und mit Eintrittsgeld nur für sie funktioniert. Ich glaube, sie waren damals selbst überrascht, wie schnell das alles ging, wie sehr das Publikum darauf einging und das es seitdem eigentlich ein durchlaufendes Fest ist.
Ich habe keine Ahnung, wie sie das machen. Die Meute hat sich mittlerweile als fleißige, unermüdlich arbeitende Liveband herausgestellt. Bei ihren ersten Konzerten waren sie noch tagsüber auf den Straßen der gastgebenden Stadt unterwegs. Heute ist das, auch wegen der wachsenden Popularität kaum noch vorstellbar.
Sie sind weltweit unterwegs, haben auf fast jedem Festival gespielt, machen ihre Touren so schnörkellos und ausschweifend, dass man sich als Unbeteiligter fast Sorgen macht. Und die Story scheint noch lange nicht beendet. Sie waren in der Maimarkt-Halle Mannheim das letzte Konzert, dass ich vor der Corona-Pause gesehen habe und das erste Konzert nach dieser quälend langen Zeit auf dem Messegelände in Karlsruhe. Noch mit Abstand, und einzelnen Raumaufteilungen, in denen man sich auf wenigen Quadratmeter isoliert amüsieren konnte. Die Band und Bühne waren entsprechend weit weg.
Das Tollhaus war ausverkauft. Und mit allen Generationen gefüllt. Hatte man sie früher beschrieben, als eine Brassband, die Techno spielte, dann kam entweder sofort eine ablehnende Reaktion bei Brass. Oder aber bei Techno. Bläser und elektronische Tanzmusik war bis dahin unvorstellbar. Wenn es überhaupt ein Bild gab, dann war das kein positives. Im Gegenteil. Marching Brass Bands erinnerten bestenfalls an Dixieland, New Orleans, Friedhof, Volksfest, aber ganz und gar nicht an Techno. Und Techno? Stand außerhalb der Szene für vieles, nur nicht für innovativ, erfrischend, handwerklich herausfordernd oder tanzbar für alle Generationen.
Vorbei, die Meute bewies wieder mal, dass es mit einer ausgeklügelten Choreographie, einem einheitlichen Design und herausragenden Solos möglich ist alle, aber wirklich alle zu überzeugen. Der Tag war einer dieser heißen Sommertage, wie sie mittlerweile über Karlsruhe hereinbrechen. Aber nicht nur deswegen war es schweißtreibend. Die Meute fordert von ihrem Publikum alles. Die Besetzung ist nicht immer gleich, manche Elemente ändern sich, aber die komplette Show will nach wie vor den kompletten körperlichen Einsatz aller Beteiligten. Es geht in die Knie, es geht in die Hocke, und ebenso wie die Tanzenden schwitzten auch die Musizierenden. Es war heiß, nass, schwül und wild. Sie wagten sich in die Menge, tanzten, spielten, ohne Unterlass ein Stück nach dem anderen. Fast schon Klassiker, denn es wir sehr viel auf gewohntes und bewährtes gesetzt.
Die Frage bleibt, wann sie Pause machen, Platten aufnehmen, zur Ruhe kommen, ausspannen. Denn so treibend wie der komplette Abend, bleibt der Tourplan. Und so setzten sie auf bewährte Banger, hielten alle bei der Stange, risseben die Menschen mit und lieferten genau das ab, was man von ihnen erwartete. Und natürlich werde ich mir das auch im zehnten Jahr wieder anschauen. Komme was wolle.
Karlsruher Rock-Festival, Prisma, Neuzeit, Bernstein, Shaggy Badge, Asgard – veranstaltet von dem Stadtjugendausschuss 22 April 197?
Es gibt drei neue Plakate (Konzert- und Festivalhinweise) im Karlsruher Archiv, zu denen weitere Informationen (Anekdoten, Geschichten, aber auch Eintrittskarten, Disko- und Biografien) gesucht werden. Was wurde aus den Musikern, die damals in der Oststadthalle gespielt hatten?
Zur Information: Die Oststadthalle stand früher auf dem Messplatz und war vom Aufbau einem hölzernen, beständigem Bierzelt ähnlich. Sie wurde für die verschiedensten Events genutzt. In den Siebzigern war es gar nicht so unüblich, dass dort auch Konzerte statt fanden. Leider liegt uns aktuell kein Bildmaterial von dem Festival vor, mit dem wir einen Eindruck vermitteln können.
Non-Stop Beat-Pop Meeting in der Durchlacher Festhalle, am Samstag dem 7.Juni 1969 um 18 Uhr, mit The Prussic Acid, The Expressions und The Beethovens.
Auch die Festhalle Durlach wurde lange Zeit gerne für Konzerte genutzt. Es gab eine ganze Reihe Veranstaltungen, die dort stattfanden und eine Menge Genres und Stilrichtungen abdeckten. Zu diesem, fast schon legendären Beat-Pop Meeting würde uns interessieren, ob sich noch jemand daran erinnert, und vor allem welche Erinnerung. Selbstverständlich gerne auch weitere Materialien zur Festhalle Durlach, die ein bißchen die Geschichte der Location abbilden.
Prisma in Concert
Prisma waren eine der führenden Prog-Rock-Gruppen in Karlsruhe. Bedauerlicherweise ist im Augenblick zu dieser Gruppe lediglich das hier gezeigte Material vorhanden. Zwei Plakate. Dabei war diese Gruppe ausgesprochen populär, so dass davon auszugehen ist, dass sich jemand noch an sie erinnert, und uns vielleicht weiterhelfen kann.
Natürlich sind wir, unabhängig davon, an allen Bands in Karlsruhe interessiert, die aktiv in Karlsruhe sind oder MusikerInnen, die irgendwann mal in Bands gespielt haben. Unabhängig von Veröffentlichungen. Ungeachtet des Genres, der Stilrichtung oder der Zeit, in der sie gewirkt haben.
Wir möchten gerne ein möglichst umfangreiches Bild der Karlsruher Musikgeschichte aufbauen, und sind daher für Vorschläge, Ideen und jede Art von Wissen offen.
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