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Schlagwort: Konzerte

Jazznrhythm’s Podcast Nr.3 mit Selina Cifric

Jazznrhythm’s Podcast Nr.3 mit Selina Cifric

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Jazznrhythm's Podcast Nr.3 mit Selina Cifric
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Selina Cifric beim Jazznrhytm Podcast Nr. 3 (released am 14.11.2025)
Selina Cifric beim Jazznrhytm Podcast Nr. 3 (released am 14.11.2025)

Selina Cifric ist eine aufstrebende junge Künstlerin mit einer prägnanten Stimme und Ausdruckskraft, die durch ihre Präsenz in Karlsruhe sicherlich einigen schon bekannt ist. Ihre Songs sind auf den bekannten Streaming-Plattformen zu finden, sie ist auf Social Media aktiv, sie singt auf den verschiedensten Festen und gehört damit zu den nahbarsten, aber auch hart arbeitenden Künstlern, die in Karlsruhe ihr Standbein haben.

Wie sie das macht, alles unter einen Hut bringt, wo sie spielt, und wie das mit Auftritten auf privaten Festen ist, darüber unterhalten wir uns in dem aktuellen Podcast.

Wer Selina sehen will, der sollte ihr Webseite besuchen, da finden sich immer wieder aktuelle Auftrittsorte und Events. Ihre Interpretationen und eigenen Songs werden durch ihre kraftvollen Stimme zu rockigen, eigenständigen Werken, die ein großes Publikum verdient haben. Sie zeichnet eine große Energie und gutes Gefühl für rockige und bluesige Elemente und Vorträge aus.

Viel Talent und die richtige Portion Humor, um ein wirklich mitreißendes Konzert und einen kurzweiligen Abend abzuliefern.

Schaut euch die Termine an:

Instagram – https://www.instagram.com/selina_cifric/

Konzertfotos gesucht! Das Karlsruher Archiv braucht Bilder !

Konzertfotos gesucht! Das Karlsruher Archiv braucht Bilder !

Shaggy Dad Blues Band in der Traube Durlach am 29.11.1980
Shaggy Dad Blues Band in der Traube Durlach am 29.11.1980

Was wäre die Musikgeschichte ohne Bilder? Auch das Karlsruher Archiv möchte gerne eure Fotos von vergangenen Ereignissen – egal, wie klein oder groß – abbilden. Falls es Bilder zu Konzerten, dem Umfeld, dem Publikum, der Stimmung gibt, sind wir interessiert. Gerne würden wir, selbstverständlich auch – wenn gewünscht – mit Nennung der Fotografierenden, diese hier zeigen. Es geht dabei nicht so sehr um die Professionalität der Aufnahmen, viel mehr um das historische Dokument. Wie bei diesem Konzert der Gruppe „Shaggy Dad“ enthält das Bild neben der Band noch Plakate und Hinweise auf weitere Konzerte, die an dieser Location (die Traube in Durlach) stattgefunden haben.

Vor allem aus der analogen Zeit ist das Bildmaterial, dass teilweise in Alben und Diakästen schlummert, sehr interessant, denn viele Konzert wurden zwar erlebt, sind aber nicht sehr umfangreich dokumentiert. Aufgrund der Konzertkarten, die wir kennen und die uns vorliegen, wissen wir von einigen spannenden Events, deren Protagonisten mittlerweile Legenden sind, die aber damals noch in kleineren Clubs oder Veranstaltungsorten stattgefunden haben. Wir sind uns sicher, dass es in den Archiven der Veranstalter bestimmt noch Material gibt, aber ebenso auch in den privaten Ordnern und auf unzähligen Festplatten.

Vor allem Genre-Übergreifend ist das interessant und für die historische Betrachtung wichtig. So sind wir an allen Arten von Konzerten, Sessions und spontanen Events interessiert, um möglichst umfassend zu zeigen, wie lebendig die verschiedenen Szenen in Karlsruhe waren und sind.

Wenn uns Bilder erreichen, dann versuchen wir diese chronologisch den Orten (aber auch – wenn es sich um lokale Bands aus Karlsruhe und Umgebung handelt – den MusikerInnen) zuzuordnen.

Die Seite soll dabei so oft und so schnell wie möglich upgedatet werden. Nicht immer, wird auf der Frontseite darauf hingewiesen, dass Änderungen stattgefunden haben, aber unter der Motorhaube tut sich relativ viel. Einfach vorbeischauen und stöbern. Und wenn ihr etwas habt, das hier rein passt (ein Konzert in Karlsruhe oder Material von Bands in Karlsruhe), dann kontaktiert uns einfach.

Weitere Tickets im Karlsruher Archiv!

Weitere Tickets im Karlsruher Archiv!

In regelmäßigen Abstanden versuchen wir dem Karlsruher Archiv neue Inhalte hinzu zu fügen. Im Augenblick sind viele Tickets von den folgenden Veranstaltungsorten hinzugefügt worden: Tollhaus, Substage (Subway), Jubez , dem Jugendheim Anne Frank, dem Krokodilkeller, sowie der Gartenhalle. Trotzdem gibt es natürlich noch viele Lücken.

Aber es gibt auch Veranstaltungsorte, die immer noch sehr schlecht dokumentiert sind. Ein Beispiel ist das Capitol in der Kaiserallee 25, das – nach unserem derzeitigen Wissen – auch die Bühne für MC5 oder den Scorpions war. Leider liegen uns momentan keine Tickets, Plakate, Flyer oder ähnliches vor. Wenn es Fotos, Zeitzeugenberichte von diesem und ähnlichen Locations gibt, dann sind wir auf jeden Fall stark daran interessiert. Wir sammeln alles, und dokumentieren es auf den Seiten.

Wer Material hat, das er uns zur Verfügung stellen möchte, kann dieses gerne im Laden von Dixigas-Records abgeben. Wir sind aber auch daran interessiert, Interviews und Podcasts mit Zeitzeugen zu führen, die an den Konzerten teilgenommen haben. Als Publikum und/oder Musiker. Kurz: Wir sind neugierig und lassen uns gerne überraschen, was auf uns zukommt. Wer Interesse hat, mit zu helfen, oder mit seinen Kenntnissen zu unterstützen, darf sich gerne bei mir melden über andreas@jazznryhthm.com. Gerne auch über Facebook oder Instagram.

Black Sea Shipping Company bei Ausgeschlachtet, auf der FUX-Dachterasse am 11.05.2025

Black Sea Shipping Company bei Ausgeschlachtet, auf der FUX-Dachterasse am 11.05.2025

Der alte Schlachthof in Karlsruhe ist mittlerweile das Kreativ-Zentrum in Karlsruhe. Location für Start-Ups und Künstler, aber auch der Ort, an dem alle Arten von Konzerte stattfinden. Von Punk bis Metal, von World bis Jazz. Es haben sich dort die Alte Hackerei, das Tollhaus und das Substage angesiedelt. Die Ortlichkeiten, die sich in der Umgebung und außen herum in der Nachbarschaft befinden, nennen sich dann z.b. auch Fleischhalle oder tragen ähnliche Namen.

Einmal im Jahr, am Tag der offenen Tür, heißt es dann „Ausgeschlachtet“.Und nur die vielfältigen Beton-Schweine, die sich in verschiedenen Größen überall finden, zeugen noch von der einstigen Bestimmung. 

Ansonsten – Galerien, Container-Büros und junge Firmengründungen für die unterschiedlichsten Leistungen. Ganz oben, auf dem Gebäude das sich FUX nennt, findet sich eine Dachterasse, die den Überblick über das komplette Gelände gewährt. Einmal über den Messplatz, der regelmäßig Flohmärkte, seltsame Festivals, Volksfeste und Zirkusarenen als Örtlichkeit dient. Aber auch über die Gastronomie, den Bauernmarkt, sowie die Spielaktionen, die sich an diesem Tag auf dem Wegen zwischen den historischen Bauten finden.

Bühne für die Black Sea Shipping Company an diesem Tag. Vielfältig bestückt, mit einem Instrumentarium aus Schlagzeug, Klarinette, Saxophon, Banjo, Stehbass, Gitarre und Geige, haben die Black Sea Shipping Company, das Thema Klezmer immer unter dem Gesichtspunkt der Tanzbarkeit betrachtet. So ist die Spannbreite groß genug, um dem Swing genug Raum zu bieten, aber auch poetischen russischen Ballade Platz zu machen.

Die Black Sea Shipping Company haben ihr Publikum erobert, und bringen es mit. Die Spielfreude, die die Tänzer antreibt, hat sich zu dem entwickelt, was man der Band sowieso wünscht. Vom Geheimtipp zum Heimspiel. 

Die Dachterasse des FUX ist nicht groß. Ungeachtet dessen war sie voll, zog immer wieder Gäste an, hielt sie vor Ort, und das trotz Sonne und dem Wind. Die Black Sea Shipping Company, per Definition eine Klezmer-Band, öffnen das Thema nach Links und Rechts. Nehmen den Gitarrensound des frühen Jazz eines Django Reinhardt spielerisch auf, mischen die rauchige, legendäre Stimme eines Herrn Waits mit rein, um vielsprachig Traditionelles und Erneuertes einfließen zu lassen.

Zwischen all den Varianten, die Klezmer heute anbietet, zwischen weihnachtlichen Kirchenkonzerte und ernsthafter Kammermusik auf der Basis des Bekannten, darf man nicht vergessen, dass die wandernden Einflüsse des Klezmer aus vielen Orchestern und rauschenden Hochzeiten stammen. Die Musik setzt sich aus den Elementen des Balkan, wie den Momenten aus verrauchten Jazzclubs zusammen, die alle zu einem wilden Gemisch taugen, dass auch heute noch ungeahnte Genres einfließen lässt.

Es zeichnet diese fünfköpfige Truppe aus, dass sie auch hier, am strahlenden Nachmittag, die Tanzbarkeit in den Vordergrund stellten, als ein solche Band angenommen wurden und von Swing-Tanzenden Paaren aller Generationen und Zusammenstellung umgeben waren. 

Keine Sorge, dass das weiter geht, keine Bedanken, dass es auch in Zukunft noch viel zu bieten gibt. 

Ich hatte nicht die Chance, das ganze Konzert zu sehen – Termine, andernorts, aber, verflixt, ich habe es bedauert. Der Tag war eigentlich perfekt. Alles auf einem Dach, unter freiem Himmel, bei strahlendem Sonnenschein. Jederzeit und immer wieder.