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Schlagwort: Bass

Orchestra Mondo bei „Schriesheim Jazzt!“ Am 05.07.2026 (Schriesheim)

Orchestra Mondo bei „Schriesheim Jazzt!“ Am 05.07.2026 (Schriesheim)

Orchestra Mondo bei „Schriesheim Jazzt!“ Am 05.07.2026 (Schriesheim)
Orchestra Mondo bei „Schriesheim Jazzt!“ Am 05.07.2026 (Schriesheim)

Einst als Zydeco Annie mit viel Liebe zur Musik Louisianas unterwegs war, war Anja Baldauf als eine der kenntnisreichsten Botschafterinnen dieser Richtung in Deutschland bekannt. Seit einigen Jahren jedoch gibt es für die aktive Akkordeonistin ein weiteres Standbein, das mehr und mehr in den Vordergrund rückt. 

Das Orchestra Mondo ist ebenfalls von ihrem Instrument geprägt, geht das Thema aber von einer anderen Seite an. Ist das Thema doch „Tango meets Gypsy“ und erlaubt damit mehr als nur einen Blick über den Tellerrand. 

Orchestra Mondo gehören als vierköpfige, akustische Formation damit zu jenen Gruppierungen, die den Bogen weit zu spannen vermögen, um all die Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, die sich quer durch die Stilrichtungen ziehen. Wie der Name schon verspricht handelt es sich um eine Reise. Ein musikalischer Trip, der die ganze Welt vereinnahmt. 

Argentinien, das Heimatland und der eigentliche Ursprungsort des Tangos vermischt dabei die Kompositionen Astor Piazzolas mit den Chansons in Paris, und dort mit dem charakteristischen Gitarrenspiel eines Django Reinhardt. Das alles zusammengerührt – mit den Elementen des Ostens, den ungestümen Rhythmen des Balkans und die Improvisationsfreiheit des Jazz.

Material, das auch Raum lässt für Selbstkomponiertes oder quasi auf den Straßen gefundenes Liedgut, das sich nahtlos zu einem Ganzen zusammenfügt. Um dann schließlich verwandtschaftliche Bezüge zu entdecken. 

Orchestra Mondo lassen die Klänge der unterschiedlichsten Regionen dabei swingen. Sie transportieren die Melancholie und gleichzeitige Aufbruchstimmung der 20-30er Jahre.

„Schriesheim Jazzt!“ Ist eine der kleinen, engagierten Veranstaltungen, die im Sommer die Höfe der Altstadt für einige Formationen, kulinarische Köstlichkeiten und dem regionalen Wein öffnen. Eines jener Events, das am Rande der großen Namen versierten MusikerInnen eine Plattform bietet. Die Konzerte finden parallel statt, so daß das Publikum aufgefordert ist, zu durch die Altstadt zu schlendern, Entdeckungen zu machen und den lauen Abend zu genießen.

Auf einem der Höfe, unter einem großen schattigen Baum, umgeben von historischen Mauern, präsentierten sich die vier Musiker (Anja Baldauf – Akkordeon, Raffael Müller – Gitarre, Dennis Wendel – Kontrabass und Stefan Baldauf –  Drums). 

Am Fuße der Weinberge, die in Schriesheim mit einer bewirtschafteten Burg gekrönt sind, war alles nachvollziehbar: die lauen, sommerlichen Abende in Pariser Cafés, die warme Luft, der süffige Wein, die Saitenklänge begabter Musiker und die Lebensfreude, wie man sie auf den Gassen im Balkan vermutet.

Im Spiel offenbarte das Quartett eine überraschende Tiefe, und einen kenntnisreichen Umgang mit ihren klar erkennbaren Vorbildern. Anja Baldauf, die schon mit dem Akkordeon die unterschiedlichsten Varianten, Stile und Formen dieses Instrumentes beherrscht, nutzte, vor allem in einem Anklang zu den französischen Zitaten auch die Melodica. Raffael Müller dagegen wußte das Spiel auf den Stahlseiten mit Bravour zu meistern, ohne das Handikap eines Django Reinhardt zu teilen.

Es war mir nicht vergönnt alle Gruppen in Schriesheim zu erleben, doch angesichts der Qualität der musikalischen Miniaturen, die ich mitbekommen habe, war nicht nur das Orchestra Mondo ein Grund dem kleinen Festival beizuwohnen. Qualitativ gehört es auf jeden Fall zu einem der bemerkenswerten Jazz-Feste, die die Region zu bieten hat.

Externer Link:

Orchestra Mondo – https://www.orchestramondo.de

Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026

Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026

Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026
Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026

Ohne Zweifel war die Handpan jenes zentrale Instrument, dass den Klang der Sonic Harmonics prägte und damit die Richtung vorbestimmte. Als eines der jüngsten, analogen Instrumente, erlangte die Handpan erst in den Jahren nach 2007 Popularität. Aus der Schweiz kommend, handelt es sich um eine Klangfarbe, die sowohl in ihrer Weite wie Tiefe sehr vertraut wirkt. 

So ist es nicht überraschend, dass sie vor allem in ruhigeren Melodien ihre Anwendung findet, und daher vermehrt in einem meditativen Bereich eingesetzt wird. Zwei auseinandergesetzte Metallschalen, deren Vertiefungen gehämmert wurden, führten dadurch zu einem Objekt, dessen Möglichkeiten erst in den letzten Jahren ständig erweitert wurden. 

Ihre Nutzung im Jazz scheint fast folgerichtig, beweist es doch, dass Beide – der Jazz und das Instrument selber – variantenreich genug sind und es mannigfaltige Optionen der Verbindung geben kann. 

Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026
Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026

Die Sonic Harmonics, geleitet von Klaus Buchner – der eigentlich vom Saxophon kommt und damit bekannt ist, aber hier an den Handpans aktiv war – nutzten als Gruppierung mit sehr individuellen und ganz breit gefächerten Mitgliedern damit einen Sound, der an leicht beschwingte Fusion-Experimente mit Folk-Anteilen erinnert. 

Getragen von Melodien, deren Ursprung und Geschichte Klaus Buchner gerne schilderte, zeigten sich die Sonic Harmonics als Meister eines Grooves, der auf leisen Sohlen daherkommt, sich in Naturbetrachtungen zu verlieren mag, doch gerade zu liebenswert um Wohlklang bemüht ist. 

In der Korrespondenz mit dem Cello Henrik Mumms (auch Kontrabass) konnte die Handpan einen kommunikativen Sound entwickeln, der sie veredelte, den Stücken eine beruhigende Essenz verlieh und spannende Konstrukte erlaubte. 

So gab es ganz unterschiedliche Einflüsse, die zum Tragen kamen. In den Wurzeln ist afrikanische Musik, schon durch die Nähe zu den Steeldrums, naheliegend, aber auch Bezüge zu den Liedern Hildegard von Bingens waren gegeben . Letzteres vor allem mit Sarah Lipfert, die die Gruppierung mit ihrer Stimme unterstützte. 

Überhaupt zeigte sich die Band in ihren Solis und der Wahl der Kompositionen, vielseitig und durch die Persönlichkeiten der Mitglieder geprägt. Marcel Millot an den Drums, die er gedämpft, mit Fellen und Tüchern ausgestattet, akkurat, aber mit einem beeindruckend Understatement bediente, sorgte ebenso wie Henrik Mumms für eine solide, selbst in ruhigen Tönen, angenehm schwingende Basis.  

Mit  Sean Ian Guptill an der Trompete hatten sie sowieso, neben Klaus Buchner selbst, einen Frontmann, der an den richtigen Stellen den Drive zu nutzen wusste, und in den herausragenden Passagen mit Sarah Lipfert eine spannende Duettpartnerin an seiner Seite. 

Präsentierten sich die Sonic Harmonics im ersten Teil vorwiegend als eingespieltes Team mit instrumentalen Stücken, so gewann sie durch den vokalen Einsatz von Sarah Lipfert eine Komponente hinzu. 

Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026
Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026

Sie unterstrich den Ausdruck, bereicherte durch Artikulation und brachte eine erfrischende Abwechslung in das Programm.  Das zeigte sich dann auch vor allem im letzten Drittel –  als das Tempo anzog – und  die Fähigkeiten der Sonic Harmonics nochmal zu einem weiteren Level (z.b. mit einer Komposition von Sean Ian Guptill) angehoben wurden.

Die Sonic Harmonics brachten Steffen Schuhmacher zum ersten Mal an den Keyboards mit, aber offenbarten dieses erst zum Schluss in der Bandvorstellung. Gemerkt hätte das allerdings sowieso niemand. Fügte er sich doch nahtlos in den Sound ein, und konnte sowohl in den leisen, wie in den treibenden Phasen die richtigen Akzente setzen.

Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026
Sonic Harmonics im Jazzclub Karlsruhe am 30.04.2026

Selbst wenn innerhalb der Band, die Geschichten hinter den Songs zu einem Running-Gag gestalteten wurden, ist es –  neben der entspannten Atmosphäre durch die Stücke – vor allem der freundschaftliche Nähe zu verdanken, die Klaus Buchner und Sean Ian Guptill, über die Bühne hinaus weitergaben, um die Herzen des Publikums zu erobern. 

So vermittelten sie gekonnt, mit ihrer Musik eine Stimmung, die ja – so die Anekdote und Aussage – die Intelligenz hob, die Menschen zueinander brachte und dem Frieden in der Welt hilfreich sein sollte. Hieß es. Glaubhaft. Unbedingt.

Besetzung:

Klaus Buchner — Handpan und Saxophon
Sarah Lipfert — Gesang
Marcel Millot — Drums
Henrik Mumm — Bass und Cello
Steffen Schuhmacher — Piano und Keys
Sean Ian Guptill — Trompete

Externe Links:

Klaus Buchner & Sonic Harmonics – https://www.klausbuchner.de/

Jazzclub Karlsruhe – https://www.jazzclub.de

Sarah Lipfert – https://www.sarahlipfert.de

Henrik Mumm – http://www.henrikmumm.de

Steffen Schuhmacher – https://keys-n-stix.de

Marcel Millot – https://millot.de

Sean Ian Guptill – https://www.instagram.com/seanguptill/

Ryan O’Reilly (mit Andrea Vittozzi und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Ryan O’Reilly (mit Andrea Vittozzi und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Ryan O’Reilly (mit Andrea Vittozzi und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Ryan O’Reilly (mit Andrea Vittozzi und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Bündiges, griffiges Songwriting und einer ganzen Menge Humor könnten Ryan O’Reilly beschreiben. Zusammen mit Andrea Vittozzi an der Gitarre und Tali Trow am Bass wußte er das NUN zu nutzen, und erzählte dazwischen Anekdoten von seinen Lectures, Reisen und Beziehungen. 

Genug Material also für seine Stücke, aber auch für alles was ansonsten wichtig ist. So reichten ebenfalls die musikalischen Verweise von Americana bis Irland und – durch Andrea Vittozzis feines Spiel – auch in die klassische, filigrane Kunst des Saitenspiels.

Tali Trow im NUN, Kulturraum am 17.04.2026
Tali Trow im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Tali Trow, der nicht nur am Bass seine Fähigkeiten zeigte, leitete den Abend mit eigenen Werken auf der akustischen Gitarre ein. Zurückgelehnte, prägnante Stücke, die ihrer englische Heimat – im Klang und den Lyrics – problemlos zugeordnet werden konnten. Wie auch Ryan O’Reily gehört Tali Trow zu jenen, die in der langen Tradition gut geschmiedeter Songs stehen. 

In aller Bescheidenheit – mit dem Wissen um die Kunst vertraut – setzten sie die Akzente an den richtigen Stellen, schliffen ihre Werke, bis sie schon beim ersten Hören vertraut wirkten und gehören damit zu jenen Menschen, deren Melodie an den unterschiedlichsten Orten funktionieren mögen. Material also, das am Lagerfeuer, in der geselligen Runde, auf der winzigen Bühne und immer unplugged seine ZuhörerInnen finden kann.

Ryan O’Reilly (mit Andrea Vittozzi und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026
Ryan O’Reilly (mit Andrea Vittozzi und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Zusammen gelang ihn einer dieser harmonischen Abende, die von ihrer familiären Atmosphäre leben und von einem ruhigen, zurückhaltenden Publikum geprägt wurden. Ryan O’Reilly präsentierte sich dabei als versierter Songwriter, der seine Werke mit einer sympathischen Leichtigkeit vortrug. Eine Reise durch die Zeit,  sowie Städte wie Berlin, Toronto und Oslo.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass KünstlerInnen wieder in das NUN zurückkehren, wenn sie schon einmal dort gespielt hatten. Auch für Ryan O’Reilly war es ein Wiedersehen. Die Kontinuität in den veranstalteten Konzerten, die neuen Talenten eine Chance geben, aber auch bekannte Gäste immer wieder gerne begrüßen, gehört zu den Pluspunkten der kleinen Location.

Fast unscheinbar im Osten der Stadt angesiedelt, in einer ehemaligen Eckkneipe, bietet sich das NUN gerade für die ruhigeren Abende an. In der Grundstimmung mit einem lauschenden Publikum bedacht, greifen dann auch die leisen, manchmal spontanen Konzepte. Wie jene Zugabe, bei der es zu einem Gastspiel von Laura Eigbrecht (Hier wohnt Rosilein) am Akkordeon kam. 

Ryan O’Reilly (mit Laura Eigbrecht und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026
Ryan O’Reilly (mit Laura Eigbrecht und Tali Trow) im NUN, Kulturraum am 17.04.2026

Als Trinklied, mit dem erhobenen Glas Wein, sangen Ryan O’Reilly und Tali Trow zu den Klängen des Instruments einen traditionellen Abschluss. Es war die Rundung, die der Abend noch benötigte, um den Interpreten den richtigen Rahmen zu geben. 

Ryan O’Reilly zeigte sich als einer, der die neuen HörerInnen zu erstaunen wußte, und die, die ihn kannten, natürlich weiterhin begeistern konnte. Aber vor allem, dass er ein wunderbarer Entertainer ist. Und ein verflixt gutes Händchen bei der Wahl seiner musikalischen Begleiter hat.

Externe Links:

Ryan O‘ Reilly – https://www.ryanoreilly.uk

NUN –https://nun.cafe

Andrea Vittozzi – https://www.instagram.com/andreavittozz/

Tali Trow – https://talitrow.bandcamp.com

Hier wohnt Rosilein – https://www.instagram.com/hierwohntrosilein/

Mikk (Support: Slaviniski) im NUN am 28.03.2026

Mikk (Support: Slaviniski) im NUN am 28.03.2026

Mikk (Support: Slaviniski) im NUN am 28.03.2026
Mikk (Support: Slaviniski) im NUN am 28.03.2026

In einigen seltenen Fällen lädt das NUN zu sogenannten Hut-Konzerten an. Das sind jene Konzerte, die vor allem jungen KünstlerInnen eine Plattform geben, bekannt zu werden. Denn der Eintritt entfällt und die Entlohnung findet auf Spendenbasis statt.

Das dieses qualitativ keinen Abbruch tut, und dem wunderbar zusammen gestellten Programm des NUN entspricht, bewiesen die beiden KünstlerInnen Mikk und Slavinski, die am Samstag, dem 28.03.2026 dort gastierten. 

Dabei bestritt die  österreichische Sängerin Mikk nicht nur das Hauptprogramm, doch stellte sie den Headliner des Abends dar, während die Pianistin und Sängerin Slavinski sich als Support präsentierte.

Slaviniski im NUN am 28.03.2026
Slaviniski im NUN am 28.03.2026

Charmant angekündigt von den Kindern des begleitenden Musikers, entwarf Slavinski ein emotional dichtes, aber feingewebtes Konstrukt aus komplexen Melodien. Angelehnt an Folk-Elementen entspannte sich in ihren Werken eine eine atmosphärische Wirkung, die in Dramatik und Ausdruck viele Bezüge und Verweise erkennen liessen. 

Slavinsikis Pianospiel verriet einen großen Erfahrungsschatz, dem ein Sinn für Dramatik, aber auch eine kraftvolle Stimme beiwohnte, mit der sie in der Lage war großflächige Bilder in aller Pracht zu entwerfen. Unterstützt von dem Gitarrenspiel Mikks zeigte sich damit eine Künstlerin, die als Entdeckung zu werten ist, aber aber auch in der Lage war, das ruhige, lauschende Publikum des NUN zu faszinieren.

Die Situation im NUN gleicht damit jenen Konzerten, die ungewohnt für viele MusikerInnen, fast eine Studioatmosphäre nachbilden. Die Intensität, die Teil des Konzepts der kleinen Location ist, wirkte sich auch auf das ruhige Format aus, als Mikk die Bühne übernahm.

Kleine, runde, stimmige Geschichten – „Break-Up“-Songs von ihr selbst genannt – die in einem poppig Gewand mit akzentuierten Americana-Anklängen, allein mit Gitarre, Bass und dem Pianospiel von Slavinski ihren Weg in die Herzen fanden. 

Mikk im NUN am 28.03.2026
Mikk im NUN am 28.03.2026

Mikk hatte das NUN schon mal vor Jahren besucht. Eine gemeinsame Zuneigung formten den Auftritt zu einem intimen Highlight. Der österreichische Klang ihrer Ansagen mit den sympathischen Geschichten aus dem zwischenmenschlichen Bereich taten dabei ihr übriges. 

Mikks Repertoire eröffnete sich als gutdurchdachtes, wohlgeformtes Songwriting, dass stimmig und rund für den Abend, den Morgen, den Tag auf dem Balkon oder Spaziergang durch aufblühende Laubwälder taugt. 

Ausgestattet mit englischen Lyrics fällt die Verortung schwer, gereicht die Qualität doch locker zum internationalen Vergleich und einige Namen mögen in diesem Zusammenhang herum schwirren. Doch hat Mikk eine klare, prägnante, gut verständliche Stimme, die sie leicht erkennbar macht, und auch damit die Eigenständigkeit beweist. 

Mit ihr zeigte sich eine Musikerin, die eingängiges Material scheinbar im Vorbeigehen aus dem Ärmel schüttelt, so leicht und lässig trug sie ihre Stücke vor. Alles in einer verhaltenen, transparenten Umgebung, die sie zu nutzen wußte. 

Zwei Alben liegen auf Bandcamp, aber auch den Streamingportalen vor. Für die schönen Augenblicke. Könnte man nicht nur, sollte man vor allem.

Externe Links:

Mikkhttps://mikkmusik.com/

Mikk (Facebook)https://www.facebook.com/mikkmusik/?locale=de_DE

Mikk (Instagram)https://www.instagram.com/mikkmusik/

Slavinski (Facebook) https://www.facebook.com/p/Slavinski-100071333320962/

Slavinski (Instagram)https://www.instagram.com/slavinski_music/

NUNhttps://nun.cafe