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Schlagwort: Concert

Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026

Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026

Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026
Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026

Man muss auf vieles gefasst sein, wenn Matthias Hautsch seine Gitarre spielt. Im Laufe eines Konzertes entpuppt er sich als Tüftler, ewig Suchender und erfindungsreicher Virtuose seines Instrumentes.

Sandie Wollasch und Matthias Hautsch stellten mit einem Releasekonzert im Kulturhaus Osterfeld ihr neues Album „Lifetime Companions“ vor. Eine Hommage an jene KünsterlerInnen und Songs, die sie ein Leben lang begleiteten. Aber gleichzeitig auch ein die Bezeichnung für das Zusammenspiel zweier herausragenden MusikerInnen, die seit Jahrzehnten schon zusammen arbeiten, Alben aufnehmen und auf vielen Bühnen gemeinsam zu erleben sind.

Das Kulturhaus Osterfeld ist in einer ehemaligen Volksschule untergebracht. Die großen, luftigen Gänge, die breiten Treppen erinnern noch an die einstige Bestimmung, aber auch der gemeinsame Bereich im Innenhof, der heute ein Restaurant und weiterhin einen Schulhof beherbergt, verweist darauf.

Die Stockwerke des massiven Baus, der in den Jahren 1904-1907 fertiggestellt wurde, unterhalten heute ein ganz unterschiedliches Angebot aus dem Kulturbereich, zu dem auch verschiedene Bühnen gehören.

Im Studio, einem Raum im 3.OG des Gebäudes, der für bis zu 96 Personen Sitzplätze anbietet, bot sich eine Atmosphäre, die sowohl dem Charakter der Präsentation gerecht wurde, aber auch jene Nähe ermöglichte, die einen detaillierten Blick auf die Fingerfertigkeit des Gitarristen zuließ.

Es waren die charmanten Anekdoten beider, die bekannte Songs in neuen Interpretationen kleideten,  und dabei die eigenen Bezüge verdeutlichten. 

Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026
Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026

Wenn Matthias Hautsch, ganz begeisterter Fan und mit leuchtenden Augen, von seinen Idolen erzählt, um dann in einer verzwickten, akustischen Instrumental-Version von Van Halens “5051“ überzugehen, ist vieles aus der gemeinsamen Geschichte spürbar.

Heute würde man es Slowcore nennen, wenn – inspiriert von Shawn Colvin – der Elvis-Klassiker „Viva Las Vegas!“ In einer bedächtigen Ruhe, den Staub der Wüste beschwört und die Tragik des Spiels offenbart. 

Dass die Mischung aus Tina Turner, Simon and Garfunkel, Britney Spears, aber auch Queen homogen und passend in einem Programm funktioniert, ist den Fähigkeit des Duos zu verdanken, das sowohl mit der Stimme, wie auch in der Begleitung die schwierigsten Passagen zu meistern wußte. 

Während Sandie Wollasch selbst vor einer Variante von „Bohemien Rhapsody“, die Teile einer Arie enthielt, nicht zurückschreckte, so überraschte Matthias Hautsch mit dem Einsatz einer Nagelfeile, die als Ersatz für einen Geigenbogen ähnliche Töne seinem Instrument entlockte.

Es sind die feinen Details, die immer zu begeistern vermochten. Die Verquickung eines Marlene Dietrich-Klassikers mit der ehrfürchtigen Schnoddrigkeit jener Fassung von Udo Lindenberg, oder die Verneigung vor Edo Zankis Werk, aber ebenso die apokalyptische Schilderung eines fast aktuellen Zustands (hier in dem Stück „Sign o’ the times“ von Prince) wurden in neuen Versionen arrangiert.

Versionen, die den Beiden die Möglichkeit liess, sich darin wiederzufinden, die Herausforderung anzunehmen, und in der Gesamtleistung etwas zu schaffen, was ihren Fähigkeiten gerecht wurde.

Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026
Sandie Wollasch und Matthias Hautsch im Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim am 03.05.2026


Die Gitarre diente dabei als Rhythmusgeber, Percussion, wurde gestreichelt, geklopft, angeschlagen, mit Vibrato und zurückhaltenden Effekten zu einem Synthesizer. Mehr bedurfte es gar nicht. Weniger sollte es nicht sein. Denn die Stimme von Sandie Wollasch, kraftvoll und variantenreich, zwischen Pop, Soul und Jazz wandernd, unerschrocken gegenüber Klippen und Hürden, scheint ihn zu benötigen – den Gegenpart aus spielfreudiger Einsatzbereitschaft und neugieriger Erfindungsgabe. 

Nichts wurde vermisst. Im Gegenteil, es gab viel zu erfahren und manches wird im Nachhinein den Blick auf so manchen Klassiker verändert haben. 

Externe Links:

Sandie Wollasch – https://www.sandiew.de

Matthias Hautsch – http://www.matthiashautsch.de

Kulturhaus Osterfeld – https://kulturhaus-osterfeld.de

Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026

Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026

Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026
Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026

Mittlerweile ist es eine Institution, ein wiederkehrendes Ereignis und ein Versprechen für Qualität: Das Vereinsheim. In Gestaltung, Aufführung und überhaupt der ganzen Konzeption einmalig, behauptet sich das Künstlerkollektiv um Nico Schnepf (Tasten), David Maier (Moderation und Gesang) und Rouven Eller (Technik und Multimedia) tapfer gegen den regulären Konzertbetrieb. Machen sie doch alles anders, und vollkommen gegen die Regeln.

Das Vereinsheim gründet – so beschrieben sie es nun selber – für fünf Tage eine Band aus kreativen Individuen, die fast sessionartig miteinander proben, und jeweils zwei Auftritte an zwei Abenden in Mannheim und Karlsruhe bestehen bleibt. Danach löst sich das Vereinsheim wieder auf. Was passierte ist Geschichte. Was jedoch genau in diesem Zeitraum geschieht, ist genauso Plattform, wie Experiment und wird von der unglaublichen Lässigkeit der Präsentation getragen.

Der Charme des Vereinsheim liegt in der Vorstellung der Talente, die aus ganz anderen Konstellationen bekannt sind und hier mit der Wucht eines kleinen Orchesters Großes leisten. So zauberte Nico Schnepf an seinen Keyboards einen groovigen, fast nostalgischen Sound, der im Soul beheimatet ist, mit Disco flirtet und im schönsten Clubjazz verharrt. Ein dicker, fetter Klangteppich, der von David Maier gerne mit Charme und einer schlafwandlerischen Professionalität genutzt wurde. 

Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026
Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026

Unterstützt von Multiinstrumentalisten wie  Lui Hill (Drums), Joel Fonsegrive (Bass und mehr), Tomek Witiak (Gitarre und mehr) und Julian Meyer-Hauff (Blasinstrumente und mehr), sowie Liv Solveig (Geige und Vocals) formten sie aus dem swingenden Gemenge etwas Fettes, das auch gerne für die Füße und die schnippenden Finger funktionieren wollte.

Doch das Vereinsheim brachte – wie immer – sein eigenes Wohnzimmer mit. Platzierte die Musizierenden in Sesseln. In einer Runde, in deren Mitte der Platz für die eingeladenen Interpreten frei blieb. So wurde das Publikum zu anwesenden Gästen, die sich um die Spielenden versammelten, ihnen nahe war, auf der gleichen Ebene agierte und keine Bühne, keine Absperrung, keine Distanz mochte dabei stören.

Neben einem jovialen Ton, der Fähigkeit durch ein Programm zu führen – als würde es lässig aus dem Ärmel geschüttelt – ist es diese Nähe, die mit einer beeindruckenden Multimedia-Show, den Reiz des Vereinsheim ausmacht. Das Publikum fühlt sich beteiligt, aufgenommen und als Teilnehmer einer Konstellation, die es nur zweimal im Jahr gibt.

Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026
Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026

Dieses Mal war Liv Solveig dabei, die mit ihrer Geige und Stimme einen Teil ihres neuen Albums präsentieren konnte. So kraftvoll, energisch und druckvoll im Detail, aber vor allem mit dem richtigen Material, um zu überzeugen. Eine Songwriterin, die im Wechselspiel mit ihrem Saiteninstrument, die Unterstützung sichtlich genoß. In dieser Kombination ist es auch eine der Eigenschaften des Vereinsheims, den Songs jene Farbigkeit zu verleihen, die ihnen gebührt. Hier sei vor allem auch die Leistung Julian Meyer-Hauff zu erwähnen, dessen Töne swingend Akzente setzte.

Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026
Das Vereinsheim (mit Liv Solveig, Das Paradies, Lui Hill, Joël Fonsegrive, Tomek Witiak und Julian Maier-Hauff) im Tollhaus am 19.04.2026

Wie rund und gleichzeitig flexibel sich diese Arbeit gestalten konnte, zeigte sich auch bei den Songs von „Das Paradies“. Der – keine Band, sondern ein einzelner Interpret mit Gitarre – eine fast fröhliche, leichtfüßige Version seiner Songs präsentierte. Und damit einen Ton traf, der sich in das Vereinsheim einfügte, als gehöre er genau dahin.

Überhaupt ist es der harmonische, satte Sound, der ein homogenes, rundes Ding schuf. Als gehörte alles zusammen, genau hierher und jetzt und sofort. Instinktiv schaffen es die beiden musikalischen Köpfe hinter der Geschichte sich genau die Namen zu schnappen, die sie ergänzen und das Thema veredeln.

Angekündigt hat sich das Vereinsheim mit einer neuen Show für den 5/6 Dezember diesen Jahres. Wer es verpasst, an dem wird das Unwiederholbare vorbeiziehen. Ist dann halt so. Aber kann man ja vermeiden.

Externe Links:

Das Vereinsheim – https://www.dasvereinsheim.com

Liv Solveig – https://livsolveig.com

Das Paradies – https://www.dasparadies.org

Julian Meyer Hauff – https://www.julianmaierhauff.com

Lui Hill – https://www.instagram.com/luihill/

Joel Fonsegrive – https://www.joelfonsegrive.com

Tomek Witiak – https://tomekwitiak.com

Liv Solveig (& Nico Schnepf) beim Tollhaus Jahresempfang am 19.04.2026

Liv Solveig (& Nico Schnepf) beim Tollhaus Jahresempfang am 19.04.2026

Liv Solveig (& Nico Schnepf) beim Tollhaus Jahresempfang am 19.04.2026

Eigentlich nur ein Teaser, und daher wenig um das man viele Worte machen sollten: Trotzdem – es sei erwähnt: Liv Solveig ist ein erstaunliches Talent, dass in nur drei Songs eine Bandbreite an stimmlichen und spielerischen Fähigkeiten zeigte, die neugierig machen.

Auf dem Jahresempfang des Tollhauses, für den sie eigentlich nur ein Teil des Rahmenprogramms darstellten, präsentierten sich Liv Solveig und Nico Schnepf als ein eingestimmtes Duo, und dennoch auf die zusammen geschrumpfter Version des aktuellen Vereinsheims. Den darum ging es: Das Vereinsheim, eine Veranstaltung, die mit wechselnden Gastmusikern in regelmäßigen Abständen stattfindet, hat dieses Mal Liv Solveig in ihre Mitte genommen. 

Nico Schnepf, am Piano einer des Vereinsheim-Stampersonals, liess sich zusammen  mit ihr, dazu überreden an dem morgendlichen Jahresempfang teilzunehmen. Der Jahresempfang ist der Rückblick und die Vorausschau des Wirkens des Tollhauses. Es bedarf eine größeren Textes, dieses noch mal gesondert vorzustellen, daher sei hier nur darauf eingegangen: Liv Solveig gastiert mit dem Vereinsheim an zwei Abenden im Tollhaus, stellt dabei ihre Songs vor, spielt Geige, und schaffte es in dieser kurzen Vorstellung genug Energie reinzulegen, um sowohl einer solchen Veranstaltung den richtigen Auftakt zu geben, aber auch zu zeigen, dass es sich bei ihr um eine Künstlerin handelt, die kraftvolles, ausgeklügeltes Material mitbringt.

Hat selbst in dieser Kombination alles was es braucht.

Nico Schnepf hatte sich vor einigen Woche schon mal mit Flavian Graber als ein Musiker gezeigt, der flexibel mit Anforderungen umgehen kann, für Begleitungen den richtigen Ton findet, und wahrscheinlich vor keinem Tasteninstrument zurückschreckt. 

Liv Solveig gastiert mit einem neuen Album in Karlsruhe, und wenn jemand noch Zeit hat, diesen Artikel gerade liest, dann heißt es sputen: Heute abend ist sie nochmal im Tollhaus. Ansonsten gastiert sie in einigen Wochen solo in unserer Stadt. Hiermit empfohlen. Offiziell.

Externe Links:

Liv Solveig – https://livsolveig.com

Tollhaus –https://www.tollhaus.de

Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026

Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026

Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026
Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026

Mit Tamara van Esch und Immen begrüßte der NUN, Kulturraum, zwei SongwriterInnen aus den Niederlande. Sowohl mit Tamara van Esch, wie auch mit Immen, verbindet das NUN eine längere Geschichte, die bereits einige Jahre zurück reicht. So war sowohl Immen, wie auch Tamara van Esch schon in unterschiedlichen Kombinationen anwesend. Die aktuelle Konstellation, in der sie derzeit auf Tournee sind, ist dagegen neu. 

Immen besuchte das NUN bereits mit der Band  I am Oak, während Tamara van Esch bei einem ihrer letzten Auftritte von Chima und Kohei Kondo, zwei japanischen KünstlerInnen begleitet wurde. In der Verbindung mit den Letztgenannten zeichneten sich Tamaras Auftritte durch die Livemalerei von Kohei Kondo fast alles multimediale Experimente aus.

Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026
Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026

Hingegen geradezu schlicht gestaltete sich dagegen der diesjährige Auftritt. In Friesisch eröffnete Immen das Doppelkonzert, leitet dabei in einer zerbrechlichen Ruhe den Abend ein, den kaum ein Applaus zu unterbrechen wagte. Immens Kunst zeigte sich in einer gewagten Anmut als eine spartanische Ausdrucksform, die mit den kleinsten Elementen und Klängen zu berühren vermochte. Die Faszination einer musikalischen Poesie, die noch das Brummen der Verstärker als Teil akzeptieren wollte. In der Wirkung gebot es Schweigen und ein andächtiges, berührtes Lauschen. 

Immen Songs beschränkten sich auf ihrer Stimme, die fast sphärisch und transparent ihre fremden Worte transportierten und einem Saitenspiel, das sich wie passende Puzzleteile in ein Gedicht einfügte. Mit großer Ernsthaftigkeit dargeboten, entpuppte sich die Schlichtheit ihrer Werke als glänzendes, beeindruckendes Objekt, das nach Beschreibungen suchen lässt. Um auch nur annähernd die Größe zu erfassen. Immen offenbarte eine ganz eigene Musikalität, die an Dichtkunst erinnert, und die kurze Pause nach ihr benötigte.

Tamara Van Esch präsentierte, neben ihren bekannten Songs aus den vergangen Alben, ein komplexes neues Werk, das auf der Erinnerung einer zukünftigen Frau aus ihrem hundertjährigen Leben beruht. Sollte diese Beschreibung nicht ausreichend sein, so muss man sich ein Klangbild aus ruhigen Elementen vorstellen, die sie auf dem Klavier und mit der Gitarre schuf.

Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026
Tamara van Esch und Immen im NUN, Kulturraum am 18.04.2026

Dazu vorsichtig einfließende Loops, vielstimmige Gesangselemente, die mechanischen Stimmen (vulgo: Robotern) glichen und hypnotische, verzögerte Grundstimmungen, mit hervorgehobenen Tönen. Tamara van Eschs Songs waren damit Teil einer Geschichte, die sich die Zeit nahmen, aus dem geschaffenen Rahmen ein rundes Ding zu machen. Im Aufbau und dem Nutzen der Bestandteile ihres Instrumentariums different, waren beide Künstlerin verbunden durch Wirkung ihrer Werke. Auch in ihrem Part zeichnete sich die Lauschenden durch eine andächtige Zurückhaltung aus. 

Im letzten Stück kam es zu einem Zusammenspiel der beiden Künstlerinnen. Ein Duett, das eine Verwandtschaft in Gestaltung und Stimme zeigte. Stimmen, die in ihrer Ergänzung zur Größe und Verdichtung gereichte. Tamara Van Eschs Gesang und Klavierspiel in Kombination mit Immens Background offenbarte Möglichkeiten für Klangwelten, die man sich noch wünschen könnte. Für den nächsten Besuch. Der kommen wird.

Externe Links:

Tamara van Esch – https://tamaravanesch.nl

Immen – https://www.instagram.com/immennimmen/

NUN – https://nun.cafe