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Schlagwort: Punk

Ankündigung: Across the Border auf dem Fest am See am 17.07.2026 um 21:30 Uhr

Ankündigung: Across the Border auf dem Fest am See am 17.07.2026 um 21:30 Uhr

Across the Border am 26 Dezember 2024 im Substage
Across the Border am 26 Dezember 2024 im Substage

Across the Border sind eigentlich so bekannt, dass man kein Wort mehr dazu verlieren muss. Folk-Punk der feinsten und wildesten Sorte, beheimatet in Remchingen, damit ganz tief in der Region und vor allem mit der ersten Sahne Musiker ausgestattet, die sich überall schon ihre Sporen verdient haben.

Bei Across the Border trifft aufeinander, was zusammen gehört: Eine unanständig wilde Liebe zur Musik, ein gutes Gefühl für den richtigen Rhythmus – und vor allem eine Haltung, die stabil und solide seit vielen Jahren gegen das Böse kämpft. Immer und überall.

Across the Border zu verpassen ist natürlich nicht drin, macht auch keiner. Insofern wird es voll, verschwitzt und die kraftvollste Einleitung, die das Fest braucht. Wenn Across the Border laden, dann kommen erstens alle und jeder tanzt. Muss so sein, gehört sich so und ist die richtige Einstellung.

Across the Border am 26 Dezember 2024 im Substage
Across the Border am 26 Dezember 2024 im Substage

Am Fest am See, zu einer der warmen Sommernächte, was will man mehr. Bewaffnet mit den typischen Folk-Instrumenten, reizen sie das Genre aus, haben soviel Punk im Blut, dass es schwer einzuordnen ist, aber bringen in der Regel auch eine ganze Riege an Gastmusikern mit, die mit allen Wassern gewaschen sind.

Lokalmatadoren eben. Jungs, die man immer wieder gerne sieht, die das schon seit 1991 machen und mittlerweile ein Jubiläum nach dem anderen feiern dürfen, aber dafür auch generationsübergreifend bejubelt werden. Das haben sie sich verdient.

Sie dürfen mittlerweile so viele Comebacks feiern wie sie wollen, sich neu besetzen, die Gegend immer wieder überraschen und weder sie noch ihre Fans werden müde, es jedes Jahr aufs neue krachen zu lassen.

Es ist uns eine Freude. Auf das Wiedersehen, die ewige Jugend und die richtige Haltung.

Externe Links:

Das Fest am See – https://www.dasfest.de/programm/das-fest-am-see

Die Heydays (Support: The Sonic Spy) im KOHI am 20.06.2026

Die Heydays (Support: The Sonic Spy) im KOHI am 20.06.2026

Die Heydays (Support: The Sonic Spy) im KOHI am 20.06.2026
Die Heydays (Support: The Sonic Spy) im KOHI am 20.06.2026

Das zweite Deutschlandspiel der diesjährigen WM hing in der Warteschleife, die Public Viewing Areas versammelten die Fans bei der Hitze und das KOHI bot eine klimatisierte Bühne an. Das darf man nicht unterschätzen. So langsam könnte es zur Location der ersten Wahl werden. 

Die Heydays standen schon eine ganze Weile auf der Wunschliste. Irgendwie ständig verfehlt, immer nur ein paar Schnipsel mitgenommen, Einladungen lagen ungünstig, und das ging nun schon Monate lang so. Und die Neugier wuchs. 

The Sonic Spy machten den Support. Klare Sprache, die richtigen Riffs, nach vorne treibend, in den Lyrics verständlich und die ehrliche Haut, die auf der Bühne alle Kraft in den Opener legte. Aus dem Irgendwo zwischen Calw und Stuttgart angereist, versprachen sie vieles, hielten alles, und das Publikum in Bewegung.

The Sonic Spy im KOHI am 20.06.2026
The Sonic Spy im KOHI am 20.06.2026

The Sonic Spy gaben der Schnörkellosigkeit Raum und überzeugten vor allem mit einem fitten, reizvoll genauen Spiel. 3 Männer an den Saiten, einer der im Hintergrund mehr als nur den Rhythmus beherrscht und wie eine Maschine, das Ding am Laufen hielt. 

Damit strebten die Jungs nach vorne, bereiteten den fruchtbaren Boden vor und wußten zu begeistern. Die waren aufgeregt, voll dabei, die konnten das und durften das. Geradeaus Rock, der sich in den meisten Genres bedient, aber stark authentisch, glaubhaft und bodenständig war. Kein Zweifel, das funktionierte. Kann man nicht nur lassen, muss man auch mal loben. Haben sie gut gemacht.

Für Die Heydays genau jene, die sie brauchten. Bündig wie Auge und Faust schlossen sie an, spielten ihren Charme aus, zeigten sich in einer gewitzten Stimmung, die zwischen purem Ernst, klugen Lebensregeln und wildem Punk ihr Ziel suchte.

Die Heydays (Support: The Sonic Spy) im KOHI am 20.06.2026
Die Heydays (Support: The Sonic Spy) im KOHI am 20.06.2026

Das ging schnell, fokussiert, mit schierem Spaß am Spiel. Alles sichtbar, alles gleich und jetzt sofort. Mit voller Lakonik, dem Witz im Zitat und der richtigen Mischung aus ungehemmt und ungezügelt. 

Die Heydays machten eine Party. Wollten, das alle mitmachen, vorne am Rand, gaben ihr Bestes und wirkten so, als würden sie da gerne noch eins draufsetzen. 

Wegen der Sonne, dem Ball und was sonst noch an so lauen Sommerabenden zählte, war das KOHI nur halb besucht, aber das hatte nichts mit den Protagonisten auf der Bühne zu tun. Die hätten ihre Rechnung auch mit einigen Hundert gemacht und auf jeden Fall das Zeug dazu. 

Angetan mit weißen Hemden, einem rosa Schlagzeug und einem Frontmann, der sich soweit vorwagte, wie man ihm Raum liess, nahmen sie alles, was irgendwie rumlag, für sich ein und das natürlich in einer urtypischen, klassischen Besetzung. 3 Gitarren und hinten Wumms. Rock’n’Roll vom Feinsten in der modernsten Form. Nennt man Punk, ist Power, hat den Song, die Zeilen und wenn man wollte, konnte man bei den Heydays nach zwei Akkorden auf jeden Fall mitbrüllen. Guter Stoff für solche Abende. Schöne Sache für die Zukunft.

Externe Links:

Die Heydays https://www.dieheydays.de

The Sonic Spyhttps://thesonicspy.com

KOHIhttps://kohi.de

Interview mit Tom Mess: Projekt – Proberaum in der Stadt mit angeschlossener Wohnung

Interview mit Tom Mess: Projekt – Proberaum in der Stadt mit angeschlossener Wohnung

Tom Mess im P8 am 23.01.2026
Tom Mess im P8 am 23.01.2026

Kleines Update zum unterstehenden Artikel (23.06.2026): Die Wohnung ist mittlerweile vergeben. Aber zum Thema Proberaum kann man Tom generell noch ansprechen.

Tom Mess hat eine Idee und etwas vor. Seines Zeichens Countrymusiker mit der gleichnamigen Band, ist er nun dabei einen Kreativraum zu schaffen, der es MusikerInnen ermöglicht wohnen und musizieren innerhalb der Stadt miteinander zu vereinen.

Wir trafen uns in der letzten Woche, und unterhielten uns kurz darüber, welche Ideen er damit verwirklichen möchte und was er sich im Rahmen des Konzeptes noch alles vorstellen kann.

Interview Andreas (Jazznrhythm.com): Dann können wir eigentlich direkt anfangen. Erzähl doch einfach mal: Was hast du vor?

Tom Mess: Ich habe die Möglichkeit, einen Proberaum in Karlsruhe zu bauen. Und dieser Raum ist an eine Wohnung gekoppelt. Letztlich entscheiden die Bewohner, wie das Ganze funktionierten soll. Aber wenn der Raum richtig gut dicht wird, dann kann sich einiges daraus entwickelt.

Andreas: Im Grunde ist es also die Kombination aus Wohnen und Proben an einem Ort.

Tom Mess: Genau. Und das ist etwas, was viele Musiker nicht haben. Ich bin früher zum Proben nach Mannheim gefahren – eine Stunde hin, eine zurück. Das fällt hier weg.

Andreas: Eine WG über dem Proberaum?

Tom Mess: Das ist meine erste Idee, die ich gerade versuche umzusetzen. Im Moment wohnt schon ein Physiotherapeut dort, die anderen Zimmer sind noch frei. Ich hoffe natürlich, dass sich Musiker oder Künstler finden, aber muss auch nicht unbedingt, bisher hat sich leider erst ein Musiker gemeldet, und eine befreundete Band zum proben, aber der Raum soll erst mal für die Leute sein, die da wohnen und für mich, da ich momentan keinen Raum habe.

Andreas: Das heißt, es ist keine klassische Band-WG, sondern einzelne Leute mieten Zimmer und finden sich dann vielleicht erst vor Ort zusammen?

Tom Mess: Richtig. Wobei es natürlich auch ideal wäre, wenn eine Band komplett einzieht. Das wäre eigentlich perfekt. Aber ich kann nicht darauf warten, also nehme ich erst mal, was kommt.

Andreas: Wie ist das aktuell geregelt? Gibt es einen Hauptmieter?

Tom Mess: Nein, jeder ist sein eigener Mieter. Und der Proberaum kann genutzt werden, wenn sich die WG-Mitglieder auf die Zeiten einigen.

Andreas: Wie groß ist die WG?

Tom Mess: Drei bis vier Leute. Es gibt vier Zimmer und den Proberaum. Ein Zimmer könnte als Wohnzimmer genutzt werden, z.B. das wo der Proberaum darunter ist, dann wohnen nur drei da, auch okay.

Andreas: Du hattest auch von einem Studio gesprochen. Kann man dort aufnehmen?

Tom Mess: Ja, grundsätzlich. Ich habe Equipment, aber viele haben heutzutage wahrscheinlich ihr eigenes. Muss man abwarten.

Andreas: Auch klassische Musiker wären denkbar?

Tom Mess: Klar, warum nicht. Ich bin offen für alles.

Andreas: Geht es dir auch darum, selbst musikalische Impulse zu bekommen? Vielleicht durch Sessions?

Tom Mess: Wir probieren einfach alles mal aus. Ich kann mir sehr viel vorstellen. Und festlegen kann man sich bei so einem Projekt eh nicht genau bzw das Projekt geht in die Richtung, in die die Personen die Mitmachen, es leiten. Ich bin gespannt.

Andreas: Du hattest auch Ideen für weitere Nutzung – Workshops, kleine Konzerte?

Tom Mess: Jap. Man könnte zum Beispiel Workshops für Kinder machen, in denen sie Instrumente ausprobieren. Oder kleine Singer-Songwriter-Konzerte. Oder auch mal eine Band bei einer WG-Party spielen lassen, oder einfach nur Gitarren/Gesangsunterricht. Wenn der Raum gut gedämmt ist, ist vieles möglich. Es ist ein freistehendes Haus mit Garten, relativ zentral, und die Nachbarn sind nicht direkt daneben.

Andreas: Das ist ja immer das Problem bei Proberäumen in der Stadt – dass sich jemand gestört fühlt.

Tom Mess: Genau. Deshalb baue ich den Raum auch entsprechend. Ich lasse mir da Zeit, damit das wirklich funktioniert.

Andreas: Du hattest auch überlegt, den Raum zeitweise zu vermieten – etwa an Bands auf Tour?

Tom Mess: Ja, das ist eine Option, wenn es mit der WG eventuell nicht klappt. Man könnte mit den hiesigen Clubs sprechen oder Bands, die unterwegs sind, eine Übernachtung und oder einen Proberaum anbieten. Oder jemand braucht spontan einen Raum – auch das wäre möglich. Ich bin offen für alles.

Andreas: Könnte man theoretisch auch nachts proben?

Tom Mess: Wenn die WG einverstanden ist und der Raum dicht genug ist – klar. Demnächst werde ich das Ganze mal antesten, der Raum ist zwar noch lang nicht fertig, aber ich möchte wissen wie gut die Dämmung eventuell schon funktioniert.

Andreas: Du hast beim Bau einiges selbst umgesetzt. Die Konstruktion mit den Paletten fand ich interessant.

Tom Mess: Ja, eigentlich alles, und die Paletten sind meine schwebende Grundkonstruktion. Das Ganze soll möglichst entkoppelt sein, es heisst ja immer man braucht einen „Raum im Raum“. Die Decke wird abgehängt, der Boden wird noch entkoppelt, und zwei Türen, ist immer besser.

Andreas: Und es gibt auch eine Trennung zwischen Studio- und Proberaum?

Tom Mess: Ja, erst mal eine kleine. Deshalb auch zwei Türen. Später kann man da eventuell noch mehr draus machen.

Andreas: Deine Spannbreite ist ja ziemlich groß. Dann kann es also alles sein, dass von Punk bis Singer-Songwriter und Klassiche Musik alles vertreten sein kann?

Tom Mess: Ich versuche, auch meinen kleinen Horizont und den von anderen zu erweitern. Vielleicht kommt jemand vorbei, findet die Idee gut und hat eine Menge Spass, dann bin ich schon mal sehr Glücklich, oder hat noch selbst eine neue Idee, oder auch Verbindungen, klar, es geht auch immer um das vernetzt sein, jemand kennt jemand, der jemand kennt und dann hat man wieder neue Kontakte. Meine letzte negative Proberaum Erfahrung hat mich so geprägt, eigentlich müsste ich fast Dankbar sein, sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen einen Ort zu schaffen der anderen Musikern hilft, unterstützt, jung oder alt, ich selbst wurde ja auch unterstützt, z.B. von Plüschi und vom Tex und immer noch, auch von so vielen anderen, die Liste ist lang, aber ich wollte unbedingt diese zwei in einem Zug nennen.

Ich lasse mich überraschen wo das alles hinführt.

Andreas: Reden wir noch kurz über dich.

 Also Tom Mess: Musikalisch – wo würdest du dich selbst einordnen?

Tom Mess: Ich sage meistens Country Rock.

Andreas: Du kommst aber ursprünglich aus dem Punk-Bereich, oder?

Tom Mess: Ja, Punk und Hardcore. Ganz am Anfang, dann noch Punkrock zwischen drin und Singer/Songwriter.

Andreas: Karlsruhe hat in diesen Bereichen  eine ziemlich lebendige Szene.

Tom Mess: Auf jeden Fall. Da gibt es viele junge Bands. Und ich habe großen Respekt davor, was die drauf haben.

Andreas: Das fällt wirklich auf – viele sind technisch extrem gut.

Tom Mess: Wahrscheinlich, weil sie viel online lernen können. Aber das ist ja gut so. Ich hätte das früher auch gerne gehabt. Aber ich bin dran das aufzuholen, werde es aber wohl nicht schaffen.

Andreas: Dann schauen wir uns jetzt noch mal den Raum an?

Tom Mess: Schauen wir ihn uns an.

Proberaum von TOM MESS (im Bau) für das Projekt mit einer angeschlossenen Wohnung
Proberaum von TOM MESS (im Bau) für das Projekt mit einer angeschlossenen Wohnung

Aktuell befindet sich der Raum noch im Bau, doch zeichnet sich schon jetzt eine Aufteilung und Struktur ab. Die Palettenkonstruktion, mit Steinwolle dazwischen, ist noch sichtbar, und soll den Raum spürbar stärker dämmen, als es z.B. mit Styropor möglich ist.

Proberaum von TOM MESS (im Bau) für das Projekt mit einer angeschlossenen Wohnung
Proberaum von TOM MESS (im Bau) für das Projekt mit einer angeschlossenen Wohnung

Wer Interesse und Ideen an dem Projekt hat, kann sich bei Tom Mess direkt melden.

Möglich ist das über die unten aufgeführten externen Links, die auch Kontaktadressen etc. beinhalten.

Proberaum von TOM MESS (im Bau) für das Projekt mit einer angeschlossenen Wohnung
Proberaum von TOM MESS (im Bau) für das Projekt mit einer angeschlossenen Wohnung

Externe Links:

Tom Mess auf Instagram – https://www.instagram.com/dont_mess_with_tom_mess/

Tom Mess auf Bandcamp – https://tommess.bandcamp.com/

Tom Mess auf Facebook – https://www.facebook.com/thomas.hauf

Tom Mess auf YouTube – https://www.youtube.com/@heartlandrecords666

Tom Mess auf Spotify – https://open.spotify.com/intl-de/album/2IwlBFtQX5EvyFNpAtVSm2

Tom Mess auf Discogs – https://www.discogs.com/de/artist/2947548-Tom-Mess

Tom Mess im Karlsruher Archiv https://jazznrhythm.com/tom-mess

Tonspur 39: Real Turds – Leibstandarte Traci Lords

Tonspur 39: Real Turds – Leibstandarte Traci Lords

Tonspur 39: Real Turds - Leibstandarte Traci Lords
Tonspur 39: Real Turds – Leibstandarte Traci Lords
  1. (You’re the) Ringo Starr
  2. Esoteric Love
  3. Cramps
  4. Change your ways
  5. Sunday on my mind
  6. My Way
  7. Overexposed
  8. Girls
  9. Transistor Radio
  10. Leibstandarte Traci Lords
  11. Uptown Weekend Cruiser
  12. Rubber Doll

Orgeln sich durch den Beat als kämen sie aus der Garage. Ganz dem hippen Sound der vergangenen Jahrzehnte verpflichte klopfen die Real Turds auf einer Vergangenheit rum, die nostalgisch einem ungestümen Jugendkult anhängt. Gewagt im Cover und Titel sind die meisten Titel geschicktes Namedropping. Der Gesang (Tex Dixigas) kommt dabei ungehobelt und frech geradeaus. Punk’n’Roll in bester Tradition. Die Real Turds stehen für Partys, schnelle Zitate und hohe Geschwindigkeiten. Immer Richtung Horizont, immer unter Dampf, trashig genug für jeden Spaß.

Heute der Kult-Kram. Steht bei Dixigas-Records noch im Schrank. Archivware, die fast vergessen ist und nur auf den Seiten von Jazznrhythm.com noch gerne gepflegt wird. Sie holzen und bolzen sich durch 12 Titel als hätten sie vorgehabt einen Stapel Singles rauszuschmeissen. Immer den Fuß auf dem Gas, akzentuierte Gitarrenintros, die sich auf „Hey!“ Und „All right“ etwas zusammen reimen. Passt locker zwischen Bubble-Gum-Bildchen und schreiende Poster. 

Die Real Turds beziehen sich dabei auf die Götter der Bewegung , haben die richtig Vokabeln zusammen gemischt, die Regler an den Anschlag gedreht und gnadenlos alles malträtiert, was an Instrumenten im Proberaum rumlag. Das klingt dann entsprechend ungehemmt nach der Geburtsstunde des Beats, stammt aber aus den Gefilden Karlsruhes im Jahre 2006.

Mag der Titel provokant sein, das Cover nicht durch die Zensur kommen, doch die Produktion ist so sauber, dass die Ohren klingeln dürfen. Wenn ihr das Ding findet, dann dürft ihr es euch ruhig gönnen. Die Schweineorgel schwelgt auch noch schön unter dem aufgeregten Chorgesang z.B. wenn die Jungs von den „Girls“ schwärmen. Für die nächste Fete mit dem richtigen Rückblick auf jeden Fall eine nette Sache, die dem Pogo die Würze geben kann.

Das Artwork, in aller Auffälligkeit, ist von Ray Ahn, mitgewirkt hat damals: Jan Hecking, Patrick Bader, Reinhard Beck, Tex Dixigas (himself) und Tobias Graf Carl.